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Bromelain
Bei Sportverletzungen kommen häufig sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac zum Einsatz. Sie lindern akut die Schmerzen und wirken entzündungshemmend, sind jedoch mit vielen Nebenwirkungen verbunden. Eine mildere Variante der Behandlung von derartigen Verletzungen bietet uns die Ananas. Das in ihr enthaltene Bromelain unterstützt den natürlichen Heilungsprozess des Körpers nach Verletzungen.

Was ist Bromelain?
Bei Bromelain handelt es sich um eine aus der Ananas (vorzugsweise aus dem Strunk) gewonnene Familie von Enzymen. Enzyme sind komplexe Moleküle, die in der Regel aus mehreren hunderten Aminosäuren aufgebaut sind. Sie wirken als Katalysatoren, also Reaktionsbeschleuniger, für die unterschiedlichsten Reaktionen im Körper. Bromelain im Speziellen zählt (wie z.B. auch Pepsin und Trypsin) zu den proteolytischen Enzymen, welche Eiweißverbindungen spalten. Dadurch können sie sowohl zur Unterstützung der Verdauung als auch zur Gewebsregeneration eingesetzt werden.

Wann kann ich Bromelain einsetzen?
Bromelain ist kein essentielles Enzym für den Körper, man kann sich seine regulierende Wirkung aber in diversen Situationen zu Nutze machen. Mit der Nahrung aufgenommen kann es unterstützend auf die Verdauung wirken. Bekannter ist jedoch der Einsatz bei Entzündungsprozessen. So kann es, unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen, nach Sportverletzungen oder Operationen, bei Gelenkbeschwerden, wie auch bei Schwellungen im Nasennebenhöhlenbereich den Heilungsprozess beschleunigen. Dabei katalysiert (unterstützt) das Enzym die Spaltung von Eiweißbestandteilen im entzündeten Gewebe, die eine Schwellung und somit Schmerzen verursachen. Durch die verbesserten Blutfließeigenschaften können die Abbauprodukte schneller abtransportiert werden und die Heilung des Gewebes wird beschleunigt.

Wieviel Bromelain brauche ich für die heilungsfördernde Wirkung?
Da die Enzymaktivität natürlichen Schwankungen unterliegt und somit nicht immer gleich ist, muss eine Standardisierung des zum Einsatz kommenden Enzyms vorgenommen werden. Dieses geschieht über die Fédération Internationale Pharmaceutice-Einheiten, kurz F.I.P.-Einheiten. Dabei entsprechen 500 F.I.P.-Einheiten etwa 60-100 mg Bromelain. Empfohlen wird eine tägliche Menge von 200-800 F.I.P. über einen Zeitraum von 8-10 Tagen, doch auch höher Mengen werden gut toleriert.

Fazit
Bromelain stellt eine milde Variante dar, den natürlichen Heilungsprozess nach Sportverletzungen und bei Schwellungen im Bereich der Nasennebenhöhlen zu unterstützen. Wir beraten Sie gerne zu Ihren persönlichen Anwendungsmöglichkeiten.
Katrin Ottinger

Literatur
Bromelain- Übersicht und Diskussion zur therapeutischen Anwendung und seiner Bedeutung in der Sportmedizin und Sporttraumatologie
Berg A. et. al., Universitätsklinikum Freiburg


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