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Folat – das grüne Vitamin
Fürs ganze Leben wertvoll
Folate gehören zur Gruppe der B-Vitamine und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden, sondern müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Der Name Folat leitet sich vom lateinischen Wort "folium" für Blatt ab und ist schon ein Hinweis, dass dieses Vitamin in Blattsalaten vorkommt, aber auch in vielen anderen Gemüsesorten, in Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Folate sind sehr wichtig für die Zellteilung und Zellneubildung, für die  Blutbildung, für die Regeneration der Schleimhaut und ganz besonders in der Schwangerschaft und im Wachstum.

Begriffserklärung
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird häufig von Folsäure gesprochen, manchmal fällt aber auch der Begriff Folat. Der Unterschied besteht darin, dass unter der Bezeichnung Folat jene Verbindungen zusammengefasst werden, die in Lebensmitteln natürlicherweise vorkommen, fachlich korrekt werden sie als Nahrungsfolate bezeichnet. Sie bestehen aus einem ringförmigen Molekül, an dem unterschiedlich viele Aminosäuren hängen. Nahrungsfolate sind wasserlöslich und hitze- und lichtempfindlich, so dass es in den Lebensmitteln durch Lagerung und Zubereitung zu höheren Verlusten kommt.  Folsäure hingegen ist die Bezeichnung der synthetischen Verbindung, die in Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln zu finden ist.

Sie besteht aus dem gleichen Ringmolekül, doch hat sie nur eine Aminosäure als Monoglutamat angehängt. Oder: …, doch hat sie nur ein Monogltuamat angehängt. Im Unterschied zu den sehr empfindlichen Nahrungsfolaten ist Folsäure hitze- und lichtstabil. Die synthetische Folsäure wird zwar gut aufgenommen, muss aber, um für den Körper verwertbar zu sein, erst noch umgewandelt werden. Dieser Stoffwechselprozess ist bei jedem Menschen individuell sehr unterschiedlich. Seit einigen Jahren gibt es nun unter der patentgeschützten Bezeichnung Metafolin auch ein naturidentisches Folat, das bereits die bioaktive Form besitzt und im Körper direkt verfügbar ist.

Ein Supervitamin
Folat spielt im Körper eine wichtige Rolle bei allen Wachstums- und Entwicklungsprozessen und ist deshalb besonders wichtig in der Schwangerschaft. Auch die Blutbildung, der Aminosäurestoffwechsel und das Immunsystem werden durch Folat beeinflusst. Zudem trägt es zusammen mit Vitamin B12 zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei und unterstützt dadurch die "Entsorgung" dieses gefäßschädigenden Stoffes aus dem Blut. Folat kann somit einen wichtigen Beitrag für die Herzgesundheit leisten.

Der empfohlene Tagesbedarf
Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Tagesmenge an Folsäure für Jugendliche und Erwachsene beträgt 400 µg. Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeren werden 600 µg empfohlen. Diese erhöhte Folsäure- oder Folatzufuhr sollte spätestens vier Wochen vor Beginn der Schwangerschaft erfolgen und während des ersten Drittels der Schwangerschaft beibehalten werden. Nach Einschätzung der DGE ist die allgemeine Versorgung der Bevölkerung mit Folsäure jedoch generell unzureichend. Daten der Nationalen Verzehrstudie besagen, dass 75% der deutschen Erwachsenen die Zufuhrempfehlungen nicht erreichen.

Erhöhter Bedarf
Außer vor und während der Schwangerschaft führt auch die Einnahme bestimmter Arzneimittel oder ein hoher Alkoholgenuss zu einem Mehrbedarf an Folsäure bzw. Folat. Eine verminderte Resorption aufgrund von chronischen Darmerkrankungen kann ebenfalls Ursache für eine mangelnde Versorgung sein.

Zusammenfassende Empfehlung
Für kaum einen Nährstoff sind die Versorgungslage und Wirkungsbeziehungen so eindeutig belegt wie für Folat.

Deshalb unser Tipp: Nutzen Sie das präventive Potential von Folat oder Folsäure. Gerne beraten wir Sie bei der Wahl des passenden Präparates.
M. Hoderlein



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