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Kalium – ein Mineralstoff, der mehr Beachtung verdient
Es gibt Mineralstoffe, die sind allen ein Begriff. Dass Magnesium für die Muskulatur und Calcium für die Knochen gut ist, gehört zum medizinischen Allgemeinwissen. Ganz anders bei Kalium: Wer die Zusammensetzung auf Mineralwasserflaschen studiert, stolpert zwar auch über diesen Stoff, aber ansonsten ist Kalium wenig in unserem gesundheitlichen Bewusstsein. Dabei ist Kalium für viele Funktionen im Körper zuständig und essentiell notwendig für das Herz, die Gefäße, die Nerven und das Gehirn.

Kalium gehört zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen und schafft die Voraussetzungen dafür, dass Informationen von Zelle zu Zelle weitergeleitet werden können. Erst dadurch können unsere Organe, das Herz, das Nervensystem, die Skelettmuskulatur, die Darmmuskulatur und auch die Haut gesteuert werden und ihre Funktionen erfüllen. Bei der Regulation des Blutdrucks und des Säure-Basen-Gleichgewichts ist Kalium ebenfalls entscheidend beteiligt. Und viele Stoffwechsel-Prozesse, wie zum Beispiel die Eiweißsynthese, hängen von einem ausreichend abgedeckten Kalium-Haushalt ab.

Der empfohlene Tagesbedarf beträgt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bei Erwachsenen knapp 2 g, Kinder ab 1 Jahr benötigen ca. 1,0 - 1,5 g. Dies lässt sich mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung zwar decken, dennoch ist ein Kaliummangel relativ häufig. Durch zu viel Kochsalzzufuhr mit der Ernährung wird der Kaliumhaushalt negativ beeinflusst.

Das Natrium-Kalium-Verhältnis in der Nahrung und später im Körper ist entscheidend. Denn Natrium (das wir über Kochsalz zu uns nehmen) und Kalium sind natürliche Gegenspieler. Für die Stoffwechselregulation ist daher ein ausgewogenes Verhältnis beider Mineralien besonders wichtig. Übermäßige Natriumzufuhr führt zu einer Kaliumverarmung und umgekehrt. Durch die „moderne“ Ernährung mit vielen Fertigprodukten ist die Kochsalz-Zufuhr meist deutlich zu hoch und die Kaliumzufuhr zu gering. Deshalb werden mittlerweile deutlich höhere Zufuhrempfehlungen diskutiert. Ein ungünstiges Natrium-Kalium-Verhältnis spielt langfristig unter anderem auch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Bluthochdruck.

Wechselwirkungen bestehen nicht nur mit Kochsalz, sondern auch mit zahlreichen Arzneimitteln reagiert Kalium. Da sind die entwässernden Tabletten (Diuretika), die je nach Wirkstoff zu Kaliumverlusten oder zur Kaliumanreicherung führen können. Cortisonhaltige Medikamente und abführende Präparate können ebenfalls zu Kaliumverlusten führen.
Kalium geht schnell verloren, da es im Körper nicht gespeichert werden kann. In Lebensmitteln liegt das Mineral in leicht wasserlöslicher Form vor und wird beim Kochen leicht ausgespült. Unser Tipp: Nehmen Sie beim Garen wenig Wasser und zerkleinern Sie das Gemüse höchstens geringfügig. Fangen Sie das Kochwasser am besten auf und verwenden Sie es für die Soße oder eine Suppe.

Kaliumreiche Nahrungsmittel sind Trockenobst (Aprikosen, Feigen, Datteln und Pflaumen), dicke Bohnen, Erbsen und Linsen. Darüber hinaus gelten Nüsse und Zartbitterschokolade, Brokkoli, Fenchel, Feldsalat, Spinat und Kartoffeln (mit Schale) sowie Bananen noch als gute Lieferanten.

Unsere Empfehlung: Schenken Sie Ihrem Kaliumspiegel mehr Beachtung. Das Mineral ist wichtig für die Muskelfunktion, das Nervensystem und zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks. Zur Kräftigung von Muskeln und Herz gibt es Nahrungsergänzungsmittel in Kombination mit Magnesium. Sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten, ob eine zusätzliche Kaliumzufuhr für Sie gesundheitsfördernd ist. Wir unterstützen Sie gerne bei der Wahl des geeigneten Präparates.
M. Hoderlein

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