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Vitamin A
Den Anfang unserer Mikronährstoffreihe macht das Vitamin A, dem in den nächsten  Monaten weitere Nährstoffe folgen werden.

Bunte Gemüsesorten wie Karotten, Paprika und Spinat haben dem Vitamin ihre kräftige Farbe zu verdanken. Sie sind gefüllt mit dem lebenswichtigen Vitamin und bescheren uns nicht nur Farbenfreude auf dem Teller, sondern sorgen auch für ein starkes Immunsystem, Zellschutz und gesunde Haut.

Geschichte des Vitamin A
Bereits im Jahr 1500 v. Chr. wurden in China Leber und Honig zur Behandlung der Nachtblindheit eingesetzt. Und wer kennt nicht den Ausspruch „Karotten sind gut für die Augen“? Diese Empfehlungen beruhen auf der Wirkung von Vitamin A und den Carotinoiden.

Was ist Vitamin A?
Während man bei Leber und anderen tierischen Produkten von Retinol spricht, kommen in Pflanzen die Vorstufen des Vitamin A vor, die Carotinoide. Sie verleihen vielen Früchten ihre gelb-orange Farbe. Am bekanntesten ist das β-Carotin. Dabei handelt es sich um zwei miteinander verbundene Retinol-Moleküle. Liegt im Körper ein Mangel an Vitamin A vor, können die Carotinoide gespalten und dem Stoffwechsel zur Verfügung gestellt werden. Liegt ausreichend Vitamin A vor, übernimmt es die Funktion eines Antioxidans. Deshalb ist es sinnvoller an Stelle von Vitamin A Carotinoide zu sich zu nehmen, weil sich der Körper genau das holt, was er gerade braucht.

Neben den Vitaminen D, E und K gehört auch das Vitamin A zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Um es aufnehmen zu können, benötigt der Körper etwas Fett oder Öl. Daher empfiehlt es sich z.B., einen Schuss Pflanzenöl zum Karottensaft zu geben.

Wofür brauche ich Vitamin A und Carotinoide?
Carotinoide und Vitamin A sind nicht nur gut für die Augen, sie erfüllen noch weitere Funktionen. So wird die Immunabwehr erhöht, indem Bakterien, Viren und Pilzen das Eindringen in den Körper durch die Stärkung von Haut und Schleimhaut erschwert wird. Des Weiteren ist Vitamin A am Aufbau von Eiweiß und am Eisenstoffwechsel beteiligt. Auch beim Wachstum ist die Funktion nicht zu unterschätzen; Vitamin A greift vielfältig in den Aufbau von Knochen, Zähnen, Haut und Haar ein. So ist gerade bei Schwangeren, Stillenden und Kindern auf eine ausreichende Zufuhr zu achten.

Wieviel soll ich zu mir nehmen?
Die Zufuhrempfehlungen für Vitamin A werden in der Regel in Internationalen Einheiten (I.E.) angegeben. Ein gesunder Erwachsener deckt mit ca. 3000 I.E. seinen täglichen Bedarf. Das entspricht ca. 0,9mg Retinol bzw. 1,8mg β-Carotin. In Lebensmitteln gerechnet sind das z. B. zwei Karotten.
Das Motto „viel hilft viel“ ist beim Vitamin A nicht angebracht. Gerade Schwangere sollten nicht mehr als nötig zu sich nehmen, da es vor allem in den ersten drei Monaten schädlich für das Kind sein kann. Jedoch kann auch ein Mangel zu Komplikationen führen. Diese Gefahren bestehen bei den Carotinoiden nicht.

In welchen Lebensmitteln befindet sich das Vitamin?
Gesunde Menschen sind durch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse ausreichend versorgt. Vitamin A-reiche Nahrungsmittel sind Lebertran, Eier und Vollmilch. Viele Carotinoide stecken in Süßkartoffel, Karotte, Spinat, Paprika, Honigmelone und Aprikose.

Doch nicht immer reicht die Zufuhr über die Nahrung aus. Verantwortlich sind beispielsweise Erkrankungen von Leber und Galle, Stress, Entzündungen, häufiges Sonnenbaden sowie die Einnahme gewisser Medikamente wie z.B. cholesterinsenkender oder abführender Mittel.
In diesem Fall empfiehlt sich die Zufuhr in Form von Carotinoiden. Denn hier holt sich der Körper wie beschrieben das benötigte Vitamin A  und profitiert bei ausreichender Zufuhr von der antioxidativen Wirkung.

Katrin Ottinger


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