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Vitamin C
Kennen Sie Linus Pauling? Der US-amerikanische Chemiker und Nobelpreisträger wurde nicht nur durch seine Forschung bekannt, sondern auch durch seinen außerordentlich hohen Verzehr von Vitamin C. Sage und schreibe 18 Gramm hat er täglich zu sich genommen. Er war der Ansicht, dass man dadurch Infekte verhindern und dem Krebs vorbeugen kann. Gestorben ist er zwar an Prostatakrebs, jedoch erst im Alter von 93 Jahren. Bis dahin erfreute er sich bester körperlicher und geistiger Gesundheit. Was die moderne Wissenschaft zum Vitamin C sagt, möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Geschichte des Vitamin C
Bekanntheit erlangte das Vitamin im 18. Jahrhundert durch den britischen Schiffsarzt James Lind. Er konnte in einem Experiment an Seeleuten den Zusammenhang zwischen Vitamin C und Skorbut nachweisen. Er gab den Seemännern Zitrusfrüchte mit auf die lange Reise und keiner von ihnen litt mehr unter den Folgen der bis dahin gefürchteten Krankheit, die sich durch Schleimhautblutungen, Schwindel und Infektanfälligkeit äußert und sogar tödlich enden kann. Heutzutage stellt die Vitamin C-Mangelerkrankung in entwickelten Ländern kein Problem mehr dar.

Was ist Vitamin C?
Die Ascorbinsäure ist uns allen unter dem Namen Vitamin C bekannt. Da es zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört und somit nicht auf lange Sicht vom Körper gespeichert werden kann, sollte es regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Das Vitamin ist auf Grund seiner Struktur empfindlich gegen Hitze und Licht. Dies zeigt sich in der Abnahme des Vitamin C-Gehalts in Lebensmitteln  durch lange Lagerzeiten und Erhitzen.

Wofür brauche ich Vitamin C?
Jedermann hat schon einmal von der positiven Wirkung von Vitamin C auf das Immunsystem gehört. Vielen ist auch die Wirkung des Vitamin C als Antioxidans bekannt. Bei unzähligen Stoffwechselprozessen entstehen Radikale. Die Ascorbinsäure kann diese abfangen und schützt unseren Körper somit vor deren schädigender Wirkung. Des Weiteren ist ein unzureichender Vitamin C-Status mit erhöhten Histaminspiegeln im Blut verbunden.

Daher kann eine ausreichende Vitamin C-Zufuhr allergische und asthmatische Reaktionen mindern. Eine entscheidende Rolle spielt das Vitamin außerdem bei der Kollagensynthese. Somit werden die Funktionen von Bindegewebe, Knochen, Blutgefäßen und Zahnfleisch unterstützt. Darüber hinaus trägt die Ascorbinsäure zur normalen Funktion des Nervensystems, des Energiestoffwechsels und der psychischen Funktion bei und erhöht zudem die Aufnahme von Eisen.

Wie viel soll ich zu mir nehmen?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Zufuhr von 100 mg pro Tag für gesunde Erwachsene. In Schwangerschaft und Stillzeit erhöht sich die Empfehlung auf 110 mg respektive 150 mg pro Tag. Der Körper kann im Mengenbereich bis 300 mg über 90 Prozent des zugeführten Vitamin C verwerten. Dieser Anteil sinkt mit steigender Zufuhr. Deshalb empfiehlt es sich die Vitamin C-Portionen in kleineren Mengen über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.

Personengruppen, denen eine erhöhte Zufuhr empfohlen wird, sind Raucher, chronisch kranke, infektanfällige, gestresste und ältere Menschen.
Zu hohe Dosen können zwar zu Übelkeit, Blähungen und Durchfall führen, eine Gefahr geht von einer sogenannten Hypervitaminose jedoch nicht aus - selbst bei Dosen über 10 g pro Tag.

In welchen Lebensmitteln befindet sich das Vitamin?
Der Spitzenreiter unter den Vitamin C-haltigen Früchten ist die Acerolakirsche mit 1500 mg pro 100 g, gefolgt von den Sanddornbeeren mit 450 mg pro 100 g. Unseren Tagesbedarf können wir beispielweise mit  einer halben Papaya, 100 g Brokkoli, zwei Orangen oder zwei Paprika decken. Auch in nahezu allen anderen Obst- und Gemüsesorten befinden sich ausreichende Mengen an Vitamin C, so dass bei einer ausgewogenen Ernährung getreu dem Motto „5 am Tag“ (drei  Hände voll Gemüse und zwei Hände voll Obst) nicht mit einem Mangel zu rechnen ist.

Fazit
Um sich vor Infekten zu schützen müssen Sie es ja nicht so weit treiben wie Linus Pauling mit seinen 18 g Vitamin C am Tag. Aber ein täglicher kleiner Schub für das Immunsystem ist mit Sicherheit nicht verkehrt.
Ein Tipp für Patienten, die unter Magenproblemen leiden: Wenn Sie sich für die Ergänzung ihrer Ernährung mit einem Vitamin C-Präparat entscheiden, achten sie darauf, sogenanntes „gepuffertes Vitamin C“ zu sich zu nehmen. Diese magenfreundliche Variante verhindert die Reizung der Magenschleimhaut.

Katrin Ottinger

Literatur
  • Handbuch Nährstoffe
  • Dr. Lothar Burgerstein
  • Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung: Alles über Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe
  • Trias-Verlag, 12. Auflage, 2012
  • Ernährung des Menschen
  • Ibrahim Elmadfa, Claus Leitzmann
  • Ulmer UTB, 4. Auflage, 2004


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