Datenschutz  |  Kontakt  |  Impressum  |  Newsletter  
Aktuelles Produkte Vorsorge Service Apotheke Kosmetik Versand
 

Aktuelles

Thema des Monats
Aktuelle Sonderangebote
Nährstoff-ABC
Aktuell - Kalium
Klösterl-Seminarräume
Gesundheit im Radio



Für Ihre Bestellung

Bestellformular


 Aktuelle Übersicht


 Servicebox



Klösterl-Apotheke

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag

9:00 Uhr - 19:00 Uhr

Samstag
10:00 Uhr - 16:00 Uhr


Telefon:
+49/89/54 34 32-11



Klösterl Kosmetik
Montag bis Freitag:
  9:00 Uhr - 12:00 Uhr
14:00 Uhr - 18:30 Uhr



Unsere Anschrift




 

Zink
Noch genießen wir die letzten warmen Sonnenstrahlen. Doch langsam aber sicher hält der Herbst Einzug und mit ihm sinken die Temperaturen. Dann wird auch unser Immunsystem wieder auf die Probe gestellt und es gilt Bakterien und Viren abzufangen. Ein kleines Element kann uns bei der Abwehr von Erregern helfen: Zink.

Was ist Zink?
In unserem Körper kommt Zink nur in geringen Mengen vor, nämlich 20-30 mg/kg Körpergewicht. Daher spricht man von einem Spurenelement. Zu dieser Gruppe gehören auch Chrom, Eisen, Iod, Kupfer, Mangan, Molybdän sowie Selen. Diese sind von den Mengenelementen Calcium, Kalium, Magnesium und Natrium abzugrenzen, die einen großen mengenmäßigen Anteil im Körper ausmachen. Trotzdem spielt Zink eine wichtige Rolle für den Organismus und muss dem Körper zugeführt werden. Im Blut befindet sich nur ein geringer Anteil. Die Hauptspeicherorgane stellen Muskeln, Knochen, Haut, Haare, Leber und Niere dar.

Wofür brauche ich Zink?
Wie die meisten Elemente spielt auch Zink eine wichtige Rolle in vielfältigen enzymatischen Reaktionen – über 200 an der Zahl. So bedarf es Zink z.B. zum Aufbau unserer DNA, zur Regulation des Säure-Basen-Haushaltes und zum Abbau von Alkohol. Des Weiteren spielt es im Zuckerstoffwechsel bei Aufbau, Speicherung und Freisetzung von Insulin, beim Zellschutz als Antioxidans gegen sogenannte freie Radikale, bei der Entgiftung von Schwermetallen und bei der Bildung der Geschlechtshormone eine wichtige Rolle.

Auch der Geschmacks- und Geruchssinn wird mit Zink in Verbindung gebracht. Die bekannteste Eigenschaft stellt aber vermutlich die positive Wirkung auf das Immunsystem dar. Aber nicht nur bei Erkältungen empfiehlt sich eine erhöhte Zufuhr. Die immunmodulierenden Eigenschaften wirken sich laut vieler Untersuchungen auch positiv auf das Asthma- und Allergierisiko aus.

Wie viel soll ich zu mir nehmen?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Zufuhr von 10mg pro Tag für Männer und 7mg pro Tag für Frauen. Für Schwangere und Stillende erhöht sich dieser Wert auf 11 mg, um der erhöhten Zellteilung des Fötus bzw. Säuglings gerecht zu werden.
In besonderen Lebenssituationen reichen diese Mengen nicht immer aus. Bei den bereits erwähnten Erkältungskrankheiten bietet sich eine Kombination mit Vitamin C an. Auch bei Hauterkrankungen, beeinträchtigter Wundheilung und Haarausfall empfiehlt sich eine erhöhte Zufuhr.

Achten Sie bei der zusätzlichen Einnahme von Zink auf eine gut verfügbare Form. Ist das Spurenelement organisch gebunden, zum Beispiel an Citrat, Picolinat oder an die Aminosäure Histidin , kann es wesentlich besser vom Körper aufgenommen werden als in der anorganischen Verbindung Zinkoxid.

Die durchschnittliche Versorgung mit Zink ist eher mangelhaft, so dass gerade zu Beginn der Erkältungszeit die Einnahme von Zink empfehlenswert ist. Bei therapeutisch üblichen Mengen kann es nicht zu Überdosierungen kommen. Erst ab einer regelmäßigen Zufuhr von 150 mg/Tag ist von negativen Wirkungen auszugehen.

In welchen Lebensmitteln befindet sich das Vitamin?
Mit 22mg pro 100 g stellt die Auster das Lebensmittel mit dem höchsten Zinkgehalt dar. Andere Lebensmittel, die sich vermutlich eher zur Deckung des Zinkbedarfs der breiten Bevölkerung eignen, sind Leber, Kürbiskerne oder Edamer. Doch auch in Haferflocken, Weizen, Roggen, Hirse, Linsen oder Paranüssen befinden sich relevante Mengen des Spurenelements. Berücksichtigen Sie, dass in Vollkornprodukten zwar viel Zink enthalten ist, dessen Aufnahme im Darm aber durch die ebenfalls enthaltene Phytinsäure behindert wird. Diese kann jedoch durch das Einweichen oder Keimen von Hülsenfrüchten abgebaut werden. Das Gleiche geschieht übrigens auch bei der Sauerteiggärung von Getreide.

Fazit
Die Deckung des Tagesbedarfs an Zink wird nicht immer erreicht. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Zinkzufuhr um ihr Immunsystem besonders in der kalten Jahreszeit zu stärken. Ist Ihnen dies über Ihre tägliche Ernährung nicht möglich, greifen Sie zu gut verfügbaren Zinkpräparaten. Wir beraten Sie gerne.

Katrin Ottinger

Literatur
Handbuch Nährstoffe
Dr. Lothar Burgerstein
Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung: Alles über Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe
Trias-Verlag, 12. Auflage, 2012

Vegetarische Ernährung
Claus Leitzmann, Markus Keller
Ulmer UTB, 2. Auflage, 2010



 zurück zur Übersicht

Druckversion