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Eibisch
Die wohltuende Wirkung der Eibischwurzel (lat. Althaea officinalis) bei gereizten Schleimhäuten ist seit langer Zeit bekannt. Gerade in der Erkältungszeit kommt diese Pflanze mit ihrer reizlindernden und heilungsfördernden Wirkung regelmäßig zum Einsatz. Neben ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit überzeugt sie außerdem mit ihrem süßen Geschmack.

Die Pflanze
Eibisch gehört zu den Malvengewächsen (Malvaceae) und stammt ursprünglich aus Südeuropa und Westasien. Die Pflanze wächst mit ihren lappigen behaarten Blättern gerne auf salzigen Böden, zum Beispiel am Meer, wird bis zu 1,5m hoch. Sehr dekorativ sind ihre großen weiß bis hellrosa farbenen Blüten. Die Pflanze blüht von Juli bis September. Zu Heilungszwecken wird Eibisch jedoch meist in der kalten Jahreszeit angewendet.

Historie
Die Eibischwurzel fand bereits bei Hippokrates als Arzneipflanze Erwähnung. Aus der zu Pulver zerriebenen Eibischwurzel wurde früher „Mäusespeck“ hergestellt, heute besser bekannt als Marshmallows. Dieser Name leitet sich von der engliscen Bezeichnung für Eibisch ab: „Marsh Mallow“, was Sumpf-Malve bedeutet. Heute werden Marshmallows aus Kostengründen nicht mehr aus Eibischwurzel, sondern aus Gelatine hergestellt.  (Foto Marshmallow)

Inhaltsstoffe
Die wirksamen Inhaltsstoffe der Eibischpflanze finden sich vor allem in der Wurzel, teilweise aber auch in den Blättern. Neben Stärke, Zuckern und Flavonoiden enthält die Wurzel bis zu 20% Schleimstoffe. Diese legen sich wie ein Schutzfilm auf entzündete Schleimhäute der Atemwege oder des Magen-Darm-Traktes. Darunter heilen Entzündungen ab oder zähes Hustensekret verflüssigt sich. (FOTO Eibischwurzel)

Hinweis
Diabetiker sollten den hohen Zuckergehalt der Eibischwurzel beachten. Außerdem können die Schleimstoffe die Aufnahme von anderen Medikamenten beeinflussen. Deshalb sollten man Eibisch-Präparate nicht mit anderen Medikamenten zusammen einnehmen.

Heutige Verwendung
Eibischwurzel wird sehr effektiv gegen Halsschmerzen und Reizhusten eingesetzt: Der Rachen wird mit den Schleimstoffen „ausgekleidet“ und der Hustenreiz dadurch gelindert. Auch bei kleineren Entzündungen im Magen können die Schleimstoffe vor der Magensäure schützen und so zur Heilung beitragen.
Durch die enthaltenen Schleim-und Zuckerstoffe sind Zubereitungen aus Eibisch sehr dick und zähflüssig. So bleiben die Wirkstoffe länger am gewünschten Ort und können dort heilend wirken.


Raphaela Merk

Quelle:
Vorlesungsskript Frau Dr. Rüffer
Hans Lauber: Macht und Magie heimischer Heilpflanzen

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