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Klösterl-Apotheke

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Klösterl Kosmetik
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Erste Hilfe bei leichten Sportverletzungen
Wo gehobelt wird, da fallen Späne, heißt es. Beim Sport gilt das allemal. Denn sportliche Aktivität birgt eine Vielzahl von Risiken, selbst wenn sie nur hobbymäßig in der Freizeit betrieben wird. Häufige Verletzungsgefahren sind Stürze, Zusammenstöße mit anderen Personen, Körpertreffer durch Bälle, Schläger und Wurfgeräte, mangelndes Aufwärmen, Überlastung, falsche Technik und Fehlbewegung, aber auch übertriebener Ehrgeiz. Vorbeugen lässt sich nur bedingt. Umso wichtiger ist es, im Fall der Fälle schnell und gezielt zu reagieren.

Äußere Hautwunden
Stürze, Zusammenstöße und Körpertreffer sind häufige Ursachen für Gelegenheitswunden, wie Aufschürfungen und blutende Hautverletzungen. Um sich vor eindringenden Keimen zu schützen, sind Wundreinigung und Desinfektion unerlässliche Sofortmaßnahmen. Wie Sie am besten vorgehen:
  1. Reinigen Sie zunächst die Wunde ohne Druck von innen nach außen.
  2. Desinfizieren Sie die Wunde. Ist kein Desinfektionsmittel zur Hand, tut’s auch hochprozentiger Alkohol, möglichst frei von Zusätzen, wie reiner Gin oder Wodka.
  3. Um etwaige Blutungen zu stillen bzw. die Wunde zu schützen, legen Sie ein Pflaster oder einen Verband an. Wo Standardpflaster schwer halten, können Sprühpflaster weiterhelfen.
  4. Bei größeren oder stark verunreinigten Wunden suchen Sie lieber noch einen Arzt auf.
  5. Sofern Ihre letzte Tetanus-Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt, lassen Sie diese sicherheitshalber auffrischen.
Stumpfe Verletzungen
Stumpfe Verletzungen zeichnen sich dadurch aus, dass die äußere Hautschicht nicht beschädigt ist. Hier ein paar typische Beispiele:
  • Blaue Flecken: Ob man sich unbemerkt stößt, einen Tritt vors Schienbein bekommt oder stürzt: ein blauer Fleck ist so gut wie sicher. Er entsteht durch Blut, das aus geplatzten Kapillargefäßen ins umliegende Gewebe sickert und dort gerinnt. Deshalb nennt man den blauen Fleck auch Hämatom oder Bluterguss. Er muss nicht zwingend sichtbar sein, sondern kann auch in tieferen Gewebeschichten liegen. Doch unabhängig von der Lokalisation geht er meistens mit anfänglichen Schmerzen einher.
  • Überdehnungen, Verstauchungen, Zerrungen: All das sind typische Phänomene bei Überbeanspruchung von Muskeln, Sehnen und Bändern. Die Ursachen können vielfältig sein. Sichtbar wird die Verletzung meist durch Anschwellen des betroffenen Bereichs. Spürbar wird sie durch heftige Schmerzen mit Bewegungseinschränkung.
  • Prellungen: Prellungen sind oft die Folge von Stürzen, Zusammenstößen oder Körpertreffern durch Bälle, Schläger und Wurfgeräte. Aber auch eine fehlerhaft ausgeführte Bewegung kann lokale Prellungen verursachen. Sie zeichnen sich oft durch starke Druck- und Bewegungsschmerzen aus, die bis zu mehreren Wochen andauern können.
Die PECH-Regel
Bei stumpfen Verletzungen aller Art (außer stärkere Kopfprellungen, die in ärztliche Hände gehören), hat sich die PECH-Regel bewährt. Sie ersetzt keinen Arztbesuch, bietet aber eine Sequenz wirksamer Sofortmaßnahmen:
  1. Pause: Sobald abrupte Schmerzen auftreten, brechen Sie den Sport sofort ab.
  2. Eis: Kühlen Sie die Schmerzstelle mittels Eisbeutel oder Kühlkompresse (max. ½ Stunde). So lassen sich Schwellungen mildern. Damit Sie stattdessen keine Erfrierungen der Haut erleiden, verwenden Sie Eisbeutel nie in direktem Hautkontakt, sondern immer in ein Tuch einschlagen.
  3. Compression: Machen Sie einen Kompressionsverband, der mäßigen Druck auf die verletzte Stelle ausübt. Als Ersatz für Verbandsmaterial eigenen sich vorübergehend auch Schals und Handtücher.
  4. Hochlagern: Lagern Sie den betroffenen Körperteil hoch und vermeiden Sie, ihn zu bewegen.
AI
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