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Mit Früherkennung auf Nummer sicher gehen
Viele Krankheiten, wie z.B. Krebs, können gut behandelt und sogar geheilt werden, wenn man sie früh genug erkennt. Dabei hilft das Vorsorgeprogramm der gesetzlichen Krankenkassen, das auch Privatversicherten als Orientierung dienen kann. Hier lesen Sie, welche Untersuchungen Sie als Erwachsener regelmäßig durchführen lassen sollten.

Früherkennungsuntersuchungen sind freiwillig, Gebärmutterhals-, Brust- und Darmkrebsvorsorge unterliegen aber einer ärztlichen Beratungspflicht. Nach dem 1. April 1987 geborene Frauen müssen sich zwischen dem 20. und 22. Geburtstag beraten lassen, nach dem 1. April 1962 geborene Männer zwischen dem 45. und 47. Geburtstag. Wer die Beratung versäumt, verspielt die im Krankheitsfall vorgesehene Zuzahlungsermäßigung für Arzneimittel und Behandlungen.

Zahnvorsorgeuntersuchung
Ab dem 20. Lebensjahr sollte jeder mindestens einmal jährlich zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung, Kassenversicherte unbedingt mit Bonushefteintrag (gibt’s gratis beim Zahnarzt). Wird nämlich Zahnersatz fällig, richtet sich die Höhe des Kassenzuschusses nach dem Bonusheft. Wer für die jeweils vorausgegangenen 5 Jahre lückenlose Kontrollen nachweisen kann, erhöht seinen Kassenzuschuss um 20 Prozent, bei 10 Jahren sogar um 30 Prozent. Aber schon 1 Jahr ohne Kontrolle macht das Zuschussplus zunichte.

Früherkennung von Erkrankungen der Geschlechtsorgane
Für folgende Krankheiten werden Vorsorgeuntersuchungen angeboten:

Gebärmutterhalskrebs
Die jährliche Vorsorgeuntersuchung für Frauen ab 20 umfasst Folgendes:
  • äußere/innere Inspektion und Tastuntersuchung der Geschlechtsorgane
  • Zellabstrich von Muttermund und Gebärmutterhals (Pap-Test)
Chlamydieninfektion
Frauen bis 25 können sich jährlich auf sexuell übertragbare Chlamydien testen lassen. Diese verursachen zwar selten Beschwerden, vielfach aber Unfruchtbarkeit.

Brustkrebs
Die jährliche Vorsorgeuntersuchung für Frauen ab 30 umfasst Folgendes:
  • Inspektion/Tastuntersuchung der Brust (Mamma), Achselhöhlen und Lymphknoten
  • Anleitung zur Selbstuntersuchung
Vom 50. bis einschließlich 70. Lebensjahr kommt zweijährlich das Mammographie-Screening hinzu, eine Bruströntgenuntersuchung, zu der die Frauen schriftlich eingeladen werden.

Prostatakrebs
Die jährliche Vorsorgeuntersuchung für Männer ab 45 umfasst Folgendes:
  • Inspektion/Tastuntersuchung von Penis und Hoden
  • Tastuntersuchung der Prostata und der Leistenlymphknoten
Bei erhöhtem familiärem Krebsrisiko empfiehlt sich zusätzlich ein PSA-Test, der aber aus eigener Tasche zu zahlen ist.

Allgemeiner Gesundheits-Check-up
Ab 35 steht alle zwei Jahre eine Ganzkörperuntersuchung an. Sie dient primär der Früherkennung von Herz-Kreislauf- Erkrankungen, z.B. Bluthochdruck, sowie von Nierenleiden und Stoffwechselstörungen, z.B. Diabetes (Zuckerkrankheit) oder erhöhtes Cholesterin. Der Check-up umfasst neben der Eigen- und Familienanamnese Folgendes:
  • Untersuchung sämtlicher Organsysteme (inkl. Blutdruckmessung)
  • Laboruntersuchung von Blut und Urin
Hautkrebs-Screening
Ab dem 35. Lebensjahr sollte die Haut alle zwei Jahre auf Auffälligkeiten, wie Muttermale, untersucht werden. So lässt sich insbesondere schwarzer Hautkrebs (Melanom) frühzeitig feststellen, der mit Metastasen schnell auf andere Organe übergreift und dann nur noch schwer zu behandeln ist. Am besten lassen Sie das Hautkrebs-Screening immer gleich beim Check-up mitmachen. Es umfasst Folgendes:
  • Inspektion der gesamten Haut inklusive behaarter Kopfhaut
  • Inspektion sämtlicher Hautfalten (z.B. Achselhöhlen, Bauchnabel, Finger- und Zehenzwischenräume, Gesäßspalte, Leisten, Unterbrustbereich).
Früherkennung von Darmkrebs
Ab 50 Jahren empfiehlt sich eine jährliche Darmkrebsfrüherkennung mit folgenden Untersuchungen:
  • inneres Abtasten von End- und Dickdarm auf Auffälligkeiten, z.B. Verhärtungen
  • Stuhltest auf unsichtbares Blut (Hämokulttest)
Ab 55 kann man zwischen einem zweijährlichen Stuhltest und einer zehnjährlichen Darmspiegelung (Koloskopie) wählen. Die Koloskopie, eine Dickdarmuntersuchung mittels eingeführten Spiegels, ist deutlich verlässlicher als der Stuhltest. Außerdem ermöglicht Sie, auffälliges Gewerbe direkt zu entfernen, z.B. gutartige Schleimhautpolypen, aus denen Krebs entstehen könnte.

Allerdings ist sie vielen Menschen peinlich und wird oft als unangenehm bis schmerzhaft empfunden. Als leichtere und angenehmere Methode kann hingegen der Stuhltest Krebsvorstufen schlecht erkennen und auch Tumore nur dann, wenn sie bluten.

AI
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