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Chronische Entzündungen: Ursachen, Symptome, Gegenmaßnahmen
Entzündungen sind als Abwehrreaktion gegen Krankheitserreger lebenswichtig. Lebensbedrohlich können sie sein, wenn diese Abwehrleistung des Körpers zu einem Dauerzustand wird, also chronisch. Dann schädigen Entzündungen gesunde Organe und werden zum Nährboden für zum Teil schwere Folgeerkrankungen. Deshalb gilt es, durch geeignete Maßnahmen wirksam vorzubeugen und den eigenen Körper aufmerksam zu beobachten, um chronische Entzündungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Inzwischen weiß man, dass die chronische Entzündung für Krankheiten wie Alzheimer, Arteriosklerose, Arthritis, Asthma, Demenz, Diabetes, Herzinfarkt, Krebs, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Neurodermitis, Parkinson, Schlaganfall und Schuppenflechte mitverantwortlich ist. Denn mit der Entzündung mobilisiert das Immunsystem Botenstoffe, die nicht nur Krankheitserreger bekämpfen, sondern immer häufiger auch gesundes Gewebe angreifen. Zudem sind immunologische Signalstrukturen für die Alterungsprozesse bedeutsam, sodass Alterskrankheiten, aber auch das Altern selbst von Wissenschaftlern als Entzündungsgeschehen interpretiert werden.

Statistiken belegen: Die Anzahl chronisch-entzündlicher Erkrankungen hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen – Tendenz weiter steigend. Auffällig ist dieser Trend vor allem in Industrieländern, sodass chronische Entzündungen mittlerweile sogar als Zivilisationsphänomen bezeichnet werden. Erklären lässt sich das durch den modernen Lebensstil, der – geprägt durch ein ungesundes Ess- und Bewegungsverhalten sowie Stressfaktoren – den entzündlichen Prozessen im Körper Vorschub leistet.

Die Symptome sind oft unspezifisch
Eine chronische Entzündung muss nicht unbedingt Beschwerden verursachen. Viele Betroffene fühlen sich gesund oder messen bestimmten Befindlichkeitsstörungen, die auf eine chronische Entzündung hindeuten, keine besondere Bedeutung zu. Anzeichen sind beispielsweise depressive Verstimmungen, Gelenkbeschwerden, Konzentrationsstörungen bis hin zur Vergesslichkeit, neu auftretende Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien, Ohrdruck und Ohrgeräusche, migräneartige Nacken-Kopfschmerzen, morgendliche Müdigkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit, Sehstörungen oder überhöhte Reizbarkeit.

Die Ursachen sind mannigfach
Entzündungen haben viele Ursachen. Sie werden durch Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten oder Allergene ausgelöst, können aber auch physikalisch, durch Einwirkung radioaktiver Strahlung oder durch Umweltgifte begründet sein, die das Immunsystem überfordern. Die Hauptursache für chronische Entzündungen sind jedoch Infektionen, wobei die Virusinfekte im Vordergrund stehen. Daneben beeinträchtigen aber auch Stress, falsche Ernährung und mangelnde Bewegung auf Dauer die Immuntoleranz. Übergewichtige Menschen sind besonders gefährdet, weil das Fettgewebe entzündungsauslösende Stoffe enthält wie z.B. gesättigte Fettsäuren, Traubenzucker (Glukose), Sauerstoffradikale oder so genannte AGE-Proteine, die durch eine chemische Reaktion von Zucker und Eiweißen entstehen.

Behandeln ist wichtig
Wird eine Entzündung diagnostiziert, gilt es, sie zu behandeln, um ihre Ausweitung sowie die Schädigung anderer Organe zu verhindern. Neben einer symptomatischen Therapie müssen einerseits die Entzündungsauslöser beseitigt, andererseits das Immunsystem gestärkt werden. In der Naturheilkunde haben sich neben homöopathischen Mitteln und Schüssler-Salzen auch Heilpflanzen wie Blutwurz, Bockshornklee, Ingwer, Kamille, Lindenblüte, Ringelblume und Sonnenhut bewährt.

Schulmedizinisch werden entzündungshemmende (antiphlogistische) Wirkstoffe verabreicht (z.B. Diclofenac, Ibuprofen), die zugleich bestehende Schmerzen lindern. Sie sind sowohl in Tabletten- als auch in Salbenform erhältlich, sodass sie innerlich wie äußerlich Anwendung finden können. Idealerweise umfasst jede antientzündliche Behandlung auch ernährungstherapeutische Maßnahmen. Diese zielen primär darauf ab, Mangelerscheinungen vorzubeugen und die körperliche Abwehr zu unterstützen.

Immunabwehr beginnt im Mund
Viele Krankheitserreger gelangen durch den Mund in den Körper, sodass eine gute Mundhygiene besonders wichtig ist. Dazu gehört regelmäßiges Zähneputzen (zweimal pro Tag) am besten mit enzymhaltiger Zahnpasta: Die Enzyme erhöhten die Fähigkeit des Speichels, säurebildende Bakterien zu hemmen und zu reduzieren. Unabhängig davon muss natürlich das Gebiss saniert und selbst frei von Entzündungsherden sein. Eine gute Vorbeugung ist auch das so genannte Ölziehen, bei dem der Mund täglich mit Sonnenblumen- oder Olivenöl ausgespült wird (mehrmals im Jahr für einige Wochen). Das stärkt die natürliche Mikroflora des Mundes und beseitigt Bakterien.

Gesundheit geht durch den Magen
Um chronischen Entzündungen vorzubeugen, wird auf vollwertige Ernährung gesetzt. Einerseits gewinnt der Körper dadurch ausreichend Energie, um Krankheiten abzuwehren; andererseits wird die Flora des Darms gesund erhalten, der als wichtiges Immunorgan gilt. Der Speiseplan sollte ausgewogen und reich an Mineralstoffen wie Vitaminen sein (im Hinblick auf Entzündungen vor allem Vitamin, A, C und E). Fleisch ist sparsam zu verzehren, da es die Harnsäureproduktion anregt, die sich an den Gelenken ablagert und Entzündungen begünstigt. Bei Fetten sind die ungesättigten zu bevorzugen wie z.B. Omega-3-Fettsäuren, reichlich vorhanden in Lachs, Makrele und Hering.

Sie haben ähnlich entzündungshemmende Eigenschaften wie Flavonoide und Saponine, die in Hülsenfrüchten, Hafer und verschieden Gemüsesorten vorkommen. Eine immunstärkende Wirkung wird besonders folgenden Lebensmitteln zugesprochen: Ananas, Bärlauch, Basilikum, Brombeeren, Buchweizen, Ingwer, Kamille, Kapuzinerkresse, Kirschen, Knoblauch, Kümmel, Kurkuma, Lakritz, Meerrettich, Quitte, Rotwein, Thymian, Zimt, Zwiebeln und Quark. Daneben lässt sich das Immunsystem auch durch Tees oder Säfte mit Aronia, Efeu, Ginseng, Hagebutte, Holunder und Sanddorn unterstützen.

Bewegung macht der Entzündung Beine
Ausreichende Bewegung ist schon deshalb wichtig, weil sie Sauerstoffzufuhr, Durchblutung und Stoffwechsel unterstützt. Zudem hält sie die Gelenke geschmeidig, an denen sich Entzündungen gerne ansiedeln, und wirkt Übergewicht entgegen, das chronische Entzündungen begünstigt. Schwimmen und Radfahren sind empfehlenswerte Sportarten, die den Bewegungsapparat nicht über die Maßen beanspruchen. Von Extremsport ist in jedem Fall abzuraten, weil sich Gelenke und Knorpel vorzeitig abnutzen und der Körper übermäßig viele Stresshormone produziert – und Stress öffnet chronischen Entzündungen Tür und Tor.

AI
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