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Klösterl-Apotheke

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Klösterl Kosmetik
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Das Wichtigste rund um Zahnpflege und Mundhygiene
Kranke Zähne können letztlich nicht nur zu Zahnausfall oder einer operative Entfernung führen und somit das Kausystem beeinträchtigen. Sie können auch andere Organsysteme nachhaltig schädigen. Bereits eine Zahnfleischentzündung erhöht das Risiko für Schlaganfälle, Herzerkrankungen und Frühgeburten. Das haben US-amerikanische Studien erst wieder gezeigt. Grund genug, um Mundhygiene und Zahnpflege ernst zu nehmen. Bei uns erfahren Sie, was alles dazugehört.

Unerlässliche Hilfsmittel
Zahnbürsten befreien die Zähne von Essensresten und Ablagerungen (Plaque). Effektiver als rein mechanische Bürsten sind elektrische. Oszillierend-rotierende Modelle ahmen die Putzbewegung nach. Schall- und Ultraschallzahnbürsten minimieren die mechanische Belastung, schonen Zahn und Zahnfleisch und erzielen noch bessere Ergebnisse. Außerdem gut zu wissen:
  • Ein kurzer Bürstenkopf (2 bis 2,5 cm) kommt auch an schwierige Stellen.
  • Kunststoffborsten trocknen schnell und bleiben dadurch eher keimfrei.
  • Abgerundete weiche bis mittelharte Borsten verhindern Verletzungen.
  • Schräge Borsten verbessern bei den meisten Menschen das Putzergebnis.
  • Nach 2 Monaten lässt die Bürstenkopfleistung nach, was einen Wechsel nötig macht.
Die Zahnpasta sollte schützende, zahnhärtende und antibakterielle Stoffe enthalten, allem voran Fluoride. Sie stärken den Zahnschmelz und machen ihn weniger säureempfindlich. Zur Entfernung von Zahnbelägen enthalten Zahncremes Schleifkörper. Je grobkörniger diese sind, desto höher ihre Abriebwirkung, die allerdings auch den Zahn schädigt. Deshalb sollte der RDA-Wert (Relativ Dentin Abrasion) möglichst gering sein; der niedrigste liegt bei 0 bis 20.

Zahnseide hilft, Beläge und Speisereste aus engen Zahnzwischenräumen zu entfernen und Karies vorzubeugenAm besten eignet sich gewachste, fluoridierte Zahnseide. Sie fasert weniger auf und unterstützt die Remineralisierung des Zahnschmelzes dort, wo Zahnbürste bzw. Zahnpasta schlecht hinkommen.

Sinnvolles Zubehör
Eine Interdentalbürste kann Speisereste aus größeren Zahnzwischenräumen entfernen und seitlichen Zahnbelägen vorbeugen. Keinesfalls ersetzt sie die Zahnseide, die wesentlich effektiver ist.

Zungenbürsten und -schaber befreien die raue Zungenoberfläche von bakteriellem Belag und schützen dadurch vor Mundgeruch. Sie werden von hinten nach vorn über den Zungenrücken gestreift.

Zahnpflegekaugummis und -bonbons sind dann eine gute Lösung, wenn nach dem Essen keine Zahnbürste zur Hand ist. Sie erhöhen die Menge des Speichels, der schädigende Säuren neutralisiert und so die Zähne schützt. Kaugummis mit dem Naturwirkstoff Xylitol remineralisieren auch den Zahnschmelz und töten verschiedene Keime ab.

Mundwasser und Mundspülung tilgen nicht nur einen unangenehmen Geschmack im Mund, sondern beugen auch Mundgeruch vor. Zudem haben die meisten eine entzündungshemmende Wirkung, wovon auch das Zahnfleisch profitiert.

Lohnende Maßnahmen
Eine zahngesunde Ernährung ist schon die halbe Miete. Das heißt: möglichst wenig Saures essen, wenig Zuckerhaltiges, weil sich dadurch Säure bildet, und wenig Kohlenhydrate, weil sie zu Zucker umgewandelt werden. Ein saures Milieu im Mund entzieht den Zähnen Mineralien wie Kalzium und Phosphor, begünstigt die Auflösung der Zahnsubstanz und somit Karies. Empfehlenswert sind säurearme Früchte und Gemüse sowie Milchprodukte und Vollkornerzeugnisse. Hinzu kommt: Intensives Kauen steigert den Speichelfluss und mit ihm die Remineralisierung der Zähne.

3 Minuten Zähneputzen nach jeder Mahlzeit wird empfohlen, zweimal täglich (morgens und abends) ist Minimum – inkl. Reinigung der Zahnzwischenräume. Nach dem Verzehr von sauren und säurebildenden Lebensmitteln sollten bis zur Zahnreinigung etwa 60 Minuten vergehen. Sonst schadet das Putzen den Zähnen mehr als es nützt. Außerdem kommt´s auf die richtige Putztechnik an. Kindern wird meist die KAI-Technik empfohlen (erst die Kau-, dann die Außen- und dann die Innenflächen der Zähne putzen), Erwachsenen die Bass-Technik. Dabei wird die Bürste in einem 45-Grad-Winkel angesetzt und mit kleinen rüttelnden Hin-und-her-Bewegungen vom Zahnfleisch zur Zahnkrone geführt (von Rot nach Weiß). Beim Reinigen der Zahnrückseiten halten Sie die Zahnbürste möglichst senkrecht. Zum Putzen der Kauflächen wird der Bürstenkopf vollständig aufgelegt.

Regelmäßige Zahnarztbesuche sollten sich von selbst verstehen. Dazu zählt nicht nur eine Kontrolluntersuchung einmal pro Jahr, sondern nach Möglichkeit auch eine professionelle Zahnreinigung ein- bis zweimal jährlich. Diese wird von manchen Krankenkassen sogar bezahlt oder zumindest bezuschusst.

AI
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