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Klösterl-Apotheke

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Die Maikur nach Hildegard von Bingen
"Trinke den Wermutwein nüchtern von Mai bis zum Oktober, an jedem dritten Tag, das beseitigt in dir die Lanksucht (Nierenschwäche) und die Melanche (Schwarzgalle) und klärt deine Augen und stärkt dein Herz und lässt nicht zu, dass deine Lunge schwach wird. Es wärmt den Magen (Darm), reinigt die Eingeweide und bereitet eine gute Verdauung."

Hildegard von Bingen empfiehlt diese Wermutkur von Mai bis Oktober zur Regeneration und Entlastung des gesamten Organismus.

Wermut (lat. Artemisia absinthium) gehört zu den Universalmitteln der Hildegard-Medizin. "Der Wermut ist sehr warm und sehr kräftig und der wichtigste Meister gegen alle Erschöpfungen."
Die heilkräftigen Wirkungen des Wermuts beruhen auf Bitterstoffen (Absinthin) und ätherischen Ölen. Die Kombination aus bitterem Geschmack und herbem Aroma wirkt stark zusammenziehend und macht wach und aktiv.

Gemäß dem Sprichwort "Bitter im Mund ist für den Magen gesund" fördern die Bitterstoffe den Fluss der Verdauungssäfte von Magen, Galle und Bauchspeicheldrüse und regen die Darmtätigkeit an. Zudem unterstützen Bitterstoffe eine gesunde Darmflora. Auch die Lebertätigkeit und damit der gesamte Stoffwechsel werden durch Bitterstoffe aktiviert und belebt. Wermut-Zubereitungen gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: Als Tee, Tinktur oder  Wermutwein.

Bitterstoffe sind sekundäre Pflanzenstoffe und beeinflussen wichtige Stoffwechselvorgänge. Leider ist unsere Ernährung im Laufe der Zeit immer ärmer an Bitterstoffen geworden und auch ehemals bittere Gemüsesorten wie Chicoree, Endivien und Radicchio werden heutzutage milder gezüchtet. Bitterstoffe regen die Verdauung an, reduzieren den Hunger auf Süßes und sind fast so etwas wie natürliche Fatburner (Fettverbrenner).

In der Pflanzenheilkunde gibt es folgende Zubereitungen mit Bitterstoffen: Als Tee, Tinktur oder Wermutwein. Tipp: Wenn Sie gerne einen Kräuterschnaps genießen, dann trinken Sie ihn nicht nach, sondern vor dem Essen. Die Bitterstoffe darin fördern dann besser die Verdauung.


Maria Hoderlein
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