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Akute Prostatitis
Dies ist eine entzündliche Erkrankung der Prostata. Bakterien und Parasiten gelangen durch die Harnröhre oder über das Blut in die Prostata und verursachen eine akute eitrige Infektion. Begleiterscheinungen sind oftmals Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl und schmerzhafter Harndrang sein. Zudem fühlen sich Damm- und Afterregion gespannt und schmerzhaft an, so dass Stuhlgang und Sitzen sehr schmerzhaft sein können.  

Im Allgemeinen heilt eine akute Prostataentzündung in 10-14 Tagen aus. Sie kann jedoch auch in ein chronisches Stadium übergehen. Deshalb sollte auf eine antibiotische Therapie durch den Schulmediziner nicht verzichtet werden. Eine ebenso wirksame und sichere Therapie kann die Naturheilkunde hier leider nicht anbieten. Unterstützend können aber die Maßnahmen wie unter der chronischen Prostatitis aufgelistet, aufgenommen werden.

Chronische Prostatitis
Dabei handelt es sich um eine nicht-bakteriell bedingte Prostataentzündung, die möglicherweise aus einer nicht ausgeheilten akuten Prostatitis entstanden ist. Es ist eine Entzündung ohne Erregernachweis. Gelegentlich wird sie deshalb auch als Prostataneurose bezeichnet.

Das Beschwerdebild ist sehr vielfältig. Es reicht vom Brennen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang, Ausfluss bis zu uncharakteristischen Beschwerden in Unterbauch- und Darmgegend.

Hier kann die Schulmedizin keine Therapie anbieten. Die Naturheilkunde bietet einige Möglichkeiten, die man nach Geschmack und Vorliebe auswählen kann.
  • Einreiben der Innenseite der Oberschenkel mit erwärmtem Johanniskrautöl (täglich)
  • Genügend Zink einnehmen (60 mg Zink pro Tag)
  • Vitamin C (zwischen 300 mg und 1 g pro Tag)
  • Sitzbäder mit Schachtelhalm
  • ansteigende Fußbäder
  • feucht-warme Heublumenauflagen auf den Unterbauch oder unteren Rücken
  • Kürbissamen und Cranberrysaft
  • Tee trinken mit
    • entzündungshemmenden Kräutern (Kamille, Goldrute)
    • beruhigenden Kräutern (Melisse, Baldrian, Hopfen)
    • krampflösenden Kräutern ( Gänsefingerkraut, Schafgarbe)
    • harntreibenden Kräutern (Birkenblätter, Schachtelhalm, Brennnessel, Hauhechel, Liebstöckel, Löwenzahn, Quecke)
Für den Tee besorgen Sie sich am besten die Kräuter einzeln und mischen sie täglich neu nach ihrem Geschmack, wobei möglichst aus jeder Gruppe wenigstens ein Kraut ausgewählt werden sollte. So ist der Tee wirksam und wird nicht langweilig.

Von der Mischung nehmen Sie pro Tasse einen gehäuften Esslöffel, übergießen sie mit 1 Tasse kochendem Wasser, lassen 10 Minuten ziehen und trinken dies. Günstig sind 2 bis 3 Tassen pro Tag.

Prostatasteine
Durch eine chronische Entzündung entstehen in der Prostata Hohlräume und narbige Verengungen, wodurch sich etwa pfefferkorngroße, verkalkende Ablagerungen bilden können. Prostatasteine können auch in einer entzündlich veränderten Prostata entstehen.
In der Regel bereiten sie keine Beschwerden, können sich aber auch wie eine chronische Prostatitis zeigen.

Hier gibt es weder schulmedizinisch noch naturheilkundlich effektive Therapien. Lindernd wirken können aber auch hier die unter „chronische Prostatitis“ genannten Maßnahmen.
Bösartige Prostata-Erkrankungen

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