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Ernährung im Wandel – die Zukunft is(s)t flexibel
Wer sich für Kochen interessiert, hat es schon gemerkt: In der Ernährung ist ein Umdenken im Gang. Galt vor Jahren noch der Satz "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft", so setzen die Trendsetter von heute auf einen "Veggie Day". So neu ist diese Idee zwar nicht, denn die katholische Kirche kennt den fleischlosen Freitag schon seit 2000 Jahren. Und da unsere Ernährung auch dem Zeitgeist unterliegt, stellen immer mehr Menschen ihre eingefahrenen Ernährungsgewohnheiten in Frage. Doch, was sind die Unterschiede zwischen Omnivoren, Vegetariern, Veganern und Flexitariern?

Omnivoren
Das sind die Alles-Esser, die sich pflanzliche und tierische Lebensmittel schmecken lassen. Leider neigen viele dazu, sich von zu viel Zucker und tierischen Fetten zu ernähren. Damit erhöht sich das Risiko für sogenannte Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht und verschiedene Stoffwechselerkrankungen.

Vegetarier
Sie verzichten auf Fleisch, Geflügel und Fisch. Hinsichtlich Produkten, die vom lebenden Tier stammen, sind Vegetarier sehr unterschiedlich: Ovo-Lacto-Vegetarier haben Eier (Ovo) und Milchprodukte (Lacto) auf ihrem Speisezettel, strenge Vegetarier essen gar nichts vom Tier.

Veganer
Sie gehen noch einen Schritt weiter und verzichten auf sämtliche tierische Produkte in allen Lebensbereichen, also auch auf Lederschuhe, Daunenjacken und Wollpullover. Diese Form der Ernährung geht also im wahrsten Sinne des Wortes über den Tellerrand hinaus und ist Ernährungsweise und Lebensphilosophie zugleich.

Flexitarier
Sie sind die "Teilzeit-Vegetarier" - die flexiblen Vegetarier. Das sind Menschen, die zwar nichts von ihrem Speisezettel komplett streichen, aber gezielt ihre Nahrungsmittel auswählen. Der Anteil dieser flexibel-Esser nimmt ständig zu. Sie ernähren sich überwiegend vegetarisch und essen Fleisch nur bewusst zu bestimmten Gelegenheiten.

Fleisch – Klasse statt Masse
Massentierhaltung, Klimaschutz und Welternährung haben viele Verbraucher zum Umdenken gebracht: Moderne - auch die ökologische - Tierhaltung ist extrem energieintensiv. Die pflanzlichen Rohstoffe, die man durchschnittlich braucht, um ein Kilogramm Fleisch zu produzieren, würden achtmal so viele Menschen satt machen. Seit einigen Jahren ist deshalb aus verschiedenen Gründen der Trend zu weniger, aber hochwertigem Fleisch erkennbar.

Nährstoffdefizite vermeiden
Wer seine Speisenauswahl reduziert und bestimmte Lebensmittel vom Speisezettel streicht, sollte sich vorher intensiv mit dem Thema Ernährung beschäftigen. Bestimmte Nährstoffe wie Eisen, Vitamin B12 und Jod werden normalerweise über Fleisch und Fisch aufgenommen. Doch es gibt durchaus Alternativen: So enthalten zum Beispiel die aus den Anden stammenden Quinoa-Körner reichlich Eisen und Zink. Die glutenfreien Körner lassen sich wie Reis zubereiten und überzeugen durch ihren nussigen, kernigen Geschmack.
Anders ist es bei Vitamin B12, hier kann es bei fleischloser Ernährung tatsächlich zu einem Mangel kommen. Es empfiehlt sich deshalb bei Vitamin B12, mit einer gezielten Nahrungsergänzung ein mögliches Nährstoffdefizit zu vermeiden.

Tipp
Achten Sie auf Ihr Essverhalten und ernähren Sie sich bewusst und verantwortungsvoll.

Maria Hoderlein
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