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Selbst behandeln mit Homöopathie - ja, aber richtig!
Homöopathie ist eine sanfte Therapiemethode, die mittels stark verdünnter Naturwirkstoffe dem Körper hilft, sich selbst zu helfen. So lassen sich viele Krankheiten und Beschwerden einfach und wirkungsvoll behandeln. Deshalb ist Homöopathie auch zur Selbstmedikation geeignet – wenn sie richtig angewendet wird.

Grundsätzlich wird zwischen klassischer und klinischer Homöopathie unterschieden. Während die klassische Homöopathie den Menschen ganzheitlich behandelt und die Arzneien auf ihn abstimmt, widmet sich die klinische Homöopathie eher leichteren Erkrankungen mit akuten Beschwerden. Und sie nutzt Arzneien, die sich allgemein bewährt haben: bei Durchfall, Entzündungen, Erkältung, Fieber, Grippe, Insektenstichen, Kopfschmerzen, Schnupfen, Verletzungen u.a. Das erleichtert die Selbstbehandlung, zumal die Arzneien rezeptfrei erhältlich sind.

Die richtige Potenz
Homöopathie setzt auf das Ähnlichkeitsprinzip: Wenn eine Substanz beim Gesunden bestimmte Symptome hervorruft, dann kann sie – homöopathisch aufbereitet – ähnliche Symptome beim Kranken lindern. "Homöopathisch aufbereitet" bedeutet vor allem "verdünnt". Je nach Verdünnungsgrad (1:10=dezimal, 1:100=centesimal usw.) unterscheidet die Homöopathie D-, C- und weitere Potenzen.

Der erste Verdünnungsvorgang ergibt Einser-Potenzen (D1, C1 usw.), die immer weiter verdünnt werden. So entsteht eine Potenzvielfalt (z.B. D12 oder C30). Die Ziffer zeigt, wie oft verdünnt wurde und führt zur Unterscheidung von Tiefpotenzen (bis zu D12/C12), mittleren Potenzen (über D12/C12 bis zu D30/C30) und Hochpotenzen (über D30/C30).

Tiefpotenzen wirken hauptsächlich körperlich und kurzfristig. Mittlere Potenzen wirken über Tage und Wochen und können auch die Psyche beeinflussen. Hochpotenzen wirken langsamer, meist monatelang und körperlich wie psychisch sehr stark. Deshalb sind sie zur Selbstbehandlung ungeeignet.

Die richtige Einnahme
Die Einnahme richtet sich nach der Darreichungsform: Globuli (Kügelchen), Tabletten oder Tropfen (oft alkoholhaltig!). Da die Wirkstoffe über die Mundschleimhaut aufgenommen werden, sollte man Tropfen nicht gleich hinunterschlucken und Globuli sowie Tabletten langsam im Mund zergehen lassen.

Die falschen Begleiter
Bestimmte Substanzen können die Wirkung homöopathischer Arzneien schmälern. Deshalb sollten Sie während der Behandlung Folgendes vermeiden:
  • Koffeinzufuhr, z.B. durch Kaffee, Schwarztee, Coca Cola oder auch Koffeinpräparate
  • Anwendung nikotinhaltiger Pflaster sowie Rauchen
  • Bonbons, Tees, Zahnpasta und Salben, die Kampfer, Pfefferminze (bzw. Menthol) oder Eukalyptus enthalten
  • Verabreichung der Arzneien mittels Metall-Löffeln
  • Trinken, Essen und Zähneputzen bis zu 30 Minuten vor oder nach der Einnahme
Die richtige Dosierung
Eine pauschal richtige Dosierung gibt es nicht, da homöopathische Mittel bei jedem anders wirken können. Also muss man auf Erfahrungswerte vertrauen.

Pro Gabe nehmen Erwachsene in der Regel fünf bis zehn Globuli, fünf bis zehn Tropfen oder eine Tablette. Für Kleinstkinder wird ein Drittel der Erwachsenendosis empfohlen, für Klein- und Vorschulkinder die Hälfte und für Schulkinder bis zum 12. Lebensjahr zwei Drittel.

Im akuten Krankheitsstadium reichen meist D1-D12 jede halbe bis volle Stunde oder D30 einmalig. Danach, insbesondere bei langsamem Krankheitsverlauf, helfen üblicherweise D1-D10 3- bis 4-mal täglich, D12 2-mal täglich oder D30 1-mal pro Monat. Bei Besserung wird die Häufigkeit reduziert, bis das Mittel schließlich wieder abgesetzt werden kann.

Das richtige Mittel
Die richtige Arznei zu finden, ist die eigentliche Kunst. Denn selbst in der klinischen Homöopathie stehen für eine Krankheit meist verschiedene Mittel zur Auswahl. Und auch in Ratgebern findet sich mehr als ein Vorschlag. Welches Mittel das richtige ist, hängt von den exakten Beschwerden ab: bei Kopfschmerzen z.B., wo sie liegen (Hinterkopf, Schläfe usw.) und wie sie sich äußern (drückend, stechend, klopfend usw.). Gefragt ist eine gute Wahrnehmung bzw. Beobachtungsgabe, besonders bei Kindern, die selten sagen können, was genau ihnen fehlt. Eigenständiges ausprobieren ist jedenfalls unangebracht. Im Zweifel ist dem Kranken mit einem Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker des Vertrauens immer am Besten geholfen.

AI
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