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Basilikum (Ocimum basilicum)
Europäer meinen mit Basilikum meist die Pflanzenart Ocimum basilicum, deren Name sich aus dem Griechischen herleitet ("ozein"=riechen, "basileus"=König) – deshalb volkstümlich auch "Königskraut" oder "Königsbalsam" genannt. Weitere Namen sind Basilge, Basilienkraut, Braunsilge, Hirnkraut, Josefskräutlein, Krampfkräutel, Nelkenbasilie oder Suppenbasil. Aufgrund des kräftig-würzigen Aromas wird Basilikum als Würzkraut verwendet, dank vieler wertvoller Inhaltsstoffe aber auch als Heilpflanze.

Geschichte
In seinem mutmaßlichen Heimatland Indien ist Basilikum schon seit Jahrtausenden als Würz- Heil- und Zierpflanze bekannt. Einige Arten gelten im Hinduismus noch heute als heiliges Kraut (z.B. Tulsi). In der Antike kam das Basilikum ans Mittelmeer. Die alten Ägypter nutzen es als Grabbeigabe zum Schutz vor Geistern und Dämonen, griechische und römische Ärzte beschrieben es als Heilpflanze.
Im Mittelalter wurde Basilikum auch in Zentraleuropa bekannt. Es fand sich in Klostergärten, und Hildegard von Bingen empfahl es bei bestimmten Erkrankungen. Im 19. Jh. beschrieb Sebastian Kneipp schließlich die naturmedizinische Anwendung. Heute dient Basilikum hauptsächlich als Gewürzkraut, ist fast weltweit verbreitet und gilt als wichtiger Bestandteil der mediterranen Küche

Beschreibung
Das Basilikum (Ocimum basilicum) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und zur Gattung der Basilikumpflanzen (Ocimum), die über 60 Arten umfasst. Da es Sonne liebt und keine niedrigen Temperaturen verträgt, wächst es bevorzugt in warmen bis mäßigen Klimazonen. Bei guten Bedingungen kann Basilikum mehrjährig gedeihen, in kühleren Breiten nur einjährig. Basilikum ist eine aufrechte, buschige, stark duftende Pflanze. Im Freiland kann sie Höhen bis 100 cm erreichen. Die spitz-ovalen grünen Blätter wachsen gegenständig am Stängel, die Blattmitte wölbt sich rundlich nach oben. In unseren Breiten zeigen sich die Blüten von Juli bis September in Rosa, Rot oder Weiß.

Arzneilich verwendete Pflanzenteile
Verwendung finden vor allem die Blätter, weniger häufig Stängel und Blütenspitzen. Geerntet wird von Juni bis August.

Inhaltsstoffe
Basilikum enthält ätherisches Öl, das je nach Pflanzenart in Menge und Zusammensetzung variiert. Die wichtigsten Aromastoffe sind Cineol, Citral, Estragol, Eugenol, Kampfer, Linalool und Methylcinnamat. Hinzu kommen Anethol, Beta-Sitosterol, Farnesol, Geranol, Menthol, Methylcavicol, Methyleugenol, Ocimen, Stigmasterol, Thymol und Zimtsäureester. Außerdem Substanzen wie Enzyme, Flavonoide, Gerbstoffe und Saponine.

Heilwirkung
Dem Basilikum werden viele günstige Eigenschaften nachgesagt: antibakteriell und darmreinigend, entzündungshemmend und schmerzstillend, schleimlösend und schwellungslindernd, harn- und schweißtreibend, krampflösend und tonisierend, beruhigend, stimmungsaufhellend und libidosteigernd. Außerdem soll Basilikum durch seine antioxidative Wirkung den Körper vor freien Radikalen schützen. Speziell bei Frauen kann Basilikum Zyklus und Menstruation regulieren sowie menstruationsbedingte Krämpfe lindern. Der Inhaltsstoff Stigmasterol soll den Eisprung fördern, und das Östrogen-ähnliche Beta-Sitosterol soll bei Wechseljahrsbeschwerden helfen.

Anwendungsbeispiele
Das ätherische Öl des Basilikums hilft äußerlich z.B. gegen Insektenstiche, als Badezusatz gegen rissige Haut. Außerdem kann Basilikum-Öl auf den Schläfen oder in Duftlampen nervöse Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen vertreiben. Stängel und Blätter werden aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts bei Appetitlosigkeit, Depressionen, Migräne, Regelschmerzen, Stimmungsschwankungen und Verdauungsstörungen empfohlen. Basilikum-Blüten sollen als Wickel oder Badezusatz Hautentzündungen lindern.

Nach Mahlzeiten wirkt das Trinken von Basilikum-Tee aus Blättern und Blütenspitzen verdauungsfördernd. Äußerlich angewendet (z.B. als Bad, Umschlag oder Waschung) kann Basilikum-Tee die Heilung von Hautwunden und Abschürfungen fördern. Zerriebene frische Blätter sollen gegen Insektenstiche helfen.

Wichtiger Hinweis
In Tierversuchen zeigten die Basilikum-Inhaltsstoffe Estragol und Methyleugenol eine erbgutschädigende und krebsauslösende Wirkung. Für Menschen wurde bislang keine konkrete Gesundheitsgefährdung nachgewiesen. Trotzdem sollten besonders Schwangere und Stillende Basilikum nicht regelmäßig in größeren Mengen verzehren oder anwenden.

AI
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