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Weihnachtsgewürze
Jeder kennt den Geruch von Weihnachten, oder hat zumindest eine Vorstellung davon. Jeder weiß wie Weihnachten schmeckt. Doch was ist eigentlich in den weihnachtlichen Speisen und Getränken enthalten, das es so weihnachtstypisch macht?

Zimt
Das Gewürz Zimt, bekannt als Stange oder braunes Pulver, stammt aus der getrockneten Rinde der Zimtbäume. Es gibt zwei Varietäten, den feinen Ceylon-Zimt (Cinnamomum Ceylanici) und den gröberen und herberen Cassia-Zimt (Cinnamomum Cassiae). Beide gehören zu den Lorbeergewächsen (Lauraceae).
Das Aroma und die Wirkung von Zimt beruhen hauptsächlich auf dem enthaltenen ätherischen Öl, das zu 75 Prozent aus Zimtaldehyd besteht.


In der Heilkunde wird Zimt als verdauungsförderndes, Krämpfe lösendes und Entzündungen hemmendes Allzweckmittel eingesetzt. Es wird ihm auch eine Blutzucker- und Cholesterinsenkende Wirkung zugesprochen. Und: Zimt macht gute Laune, denn der Geruch regt die Produktion des sogenannten Glückshormons Serotonin an.
Als Gewürz verwendet man in unserem Kulturkreis vor allem die Rinde des Ceylon-Zimtbaums (Cinnamomum verum) für Süßspeisen, Gebäck und Glühwein.

Kardamom
Kardamom gehört zur Familie der Ingwergewächse und ist schon seit über 3000 Jahren als Heilpflanze bekannt. Im Gegensatz zum Ingwer aber wird in der Naturheilkunde nicht die Wurzel, sondern die sehr aromatische Frucht eingesetzt.
Der aromatische Duft und Geschmack von Kardamom stammt aus dem in den Samen reichlich enthaltenen ätherischen Ölen, wie Limonen, Sabinen, Borneol, Cineol und Terpineol.
Kardamom ist appetitanregend und fördert durch die Steigerung der Magensekretion die Verdauung und wirkt Blähungen entgegen.

Wegen des typischen Geschmacks wird wird Kardamon gerne zum Würzen verwendet: Lebkuchen ohne Kardamom sind undenkbar! Auch im indischen Chai-Tee darf er neben Zimt nicht fehlen. Das aromatisch-scharfe Gewürz gibt indischen Gerichten den typisch exotischen Geschmack.

Gewürznelken
Der Gewürznelken-Baum (Syzygium Aromaticum) gehört zur Familie der Myrtengewächse. Botanisch gehören diese also nicht zur Gattung der Nelken (Dianthus). Die Gewürznelke selber ist die getrocknete Blütenknospe. Wegen des kräftigen Aromas finden die „Näglein“ vielfache Verwendung als Gewürz.
Bestimmend für Geruch, Geschmack und Wirkung sind vor allem die ätherischen Öle, vor allem Eugenol. Als Qualitätsmerkmal gilt sogar, dass die Nelken sich noch ölig anfühlen sollen, wenn man am Stiel kratzt.

Die Heilwirkung ist vor allem verdauungsfördernd, schmerzstillend und beruhigend. Nelken werden zum Beispiel bei Zahnschmerzen eingesetzt, indem man sie zwischen Zahnfleisch und Lippe einklemmt und wirken lässt, damit die Wirkstoffe direkt an Ort und Stelle freigesetzt werden. Wegen ihrer Fähigkeit, die Verdauung zu stärken und den Appetit anzuregen, findet man Gewürznelken als Bestandteil vieler Magenbitter.

In der Küche wird die Nelke meist in kleineren Mengen eingesetzt. So gibt man gerne  Nelken in Rotkohl oder Sauerkraut, damit diese Kohlgerichte leichter bekömmlich werden. Außerdem dürfen Gewürznelken auch nicht im Glühwein oder in Lebkuchen fehlen!

Rezeptbeispiel für Weihnachten:

Elisen-Lebkuchen
Zutaten:

Eier
500 g
Zucker
2 TL
Zimt
3/4 TL
gemahle Nelken
1 Msp.
Muskat - Blüte
1 Msp.
gemahlener Kardamom

Zitronenschale
 
Saft einer halben Zitrone
100 g
Zitronat
100 g
Orangeat
500 g
Mandeln, mit Schale gemahlene oder die Hälfte Nüsse  

Oblaten
Zubereitung
Eier mit dem Zucker sehr schaumig rühren, die Gewürze zugeben, gut vermischen.

Orangeat und Zitronat sehr fein hacken, anschließend ebenfalls unterrühren. 500 - 650 g Mandeln (oder die Hälfte Nüsse) unterrühren. Muss eine streichfähige, nicht zu flüssige Masse ergeben.

Ca. 1 cm dick auf Oblaten streichen, einige Stunden ruhen lassen. Bei 150-160 Grad langsam 20-25 Minuten backen.

Nach dem Erkalten mit Schokolade bestreichen.

Tipp: Wenn die Gewürze schwierig zu bekommen sind, dann kann man auch ein fertiges Lebkuchengewürz verwenden. 

Bitte nicht zu lange backen! Die Lebkuchen sollen beim Rausnehmen noch sehr weich sein! Einfach Vertrauen haben zu der Backzeit, die Lebkuchen werden sonst hart.

Gutes Gelingen!


Katharina Wagner 
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