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Spagyrik – Die Herstellung der Arzneimittel
Das Wort Spagyrik setzt sich aus den griechischen Wörtern „spaein" (trennen) und „ageirein" (vereinigen).

Auch wenn die moderne Pharmazie behauptet, dass sie mit der Isolierung  in der Tradition der Spagyriker stehen würde, so stimmt dies überhaupt nicht.
Der Spagyrik geht es nicht um Inhaltsstoffe, sondern um metaphysische Kräfte die in eine wirkkräftige Form gebracht werden sollen. So machtvoll, dass der Kranke zum Gesunden und Blei zu Gold wird.

So wird in aufwändigen Verfahren die Pflanze so in ihre spagyrischen Bestandteile, sprich in Mercurius, Sal und Sulfur getrennt und so von den die Prinzipien verhüllenden Schlacken befreit.

Manche Firmen trennen Mercurius, Sal und Sulfur nochmals auf in die 4 Elemente (Feuer, Erde, Wasser, Luft) um eine weitere Reinigung und Vergeistigung zu ermöglichen.

Diese geläuterten Einzelwesenheiten werden durch eigene Prozesse wieder zu einer neuen Tinktur vereinigt. Der erste Schritt dazu ist die so genannte „chymische Hochzeit".
Die wesentlichen Aspekte der Heilpflanzen, Metalle oder Mineralien treten auf diese Weise zu Tage und können vom Körper optimal aufgenommen werden und den Heilungsprozess in gang setzen.  


Die Herstellung bei Staufen-Pharma

Frischpflanzen werden vergoren und anschließend der Wasserdampfdestillation unterworfen. Der Rückstand wird getrocknet und verascht.
Destillat und Asche werden miteinander vereinigt und nach einiger Zeit filtriert. Es schließt sich eine Reifung von 1 Jahr an.


Die Herstellung bei Pekana

Frischpflanzen werden vergoren und dann abfiltriert (keine Destillation – Verzicht auf Vergeistigung). Der Rückstand wird getrocknet und verascht.
Filtrat und Asche werden miteinander vereinigt und nach einiger Zeit filtriert.


Die Herstellung bei Soluna

Die Pflanzen werden nach alchimistischen Prinzipien gezogen und geerntet.
Die Rezepturen bestehen aus Mischungen von Kräutern, alchimistisch zubereiteten Mineralien und Pflanzensalzen.

Die Substanzen durchlaufen von Anfang an gemeinsam den Herstellungsprozess.
Die Rezeptur wird abends in einem Alkohol-Wasser-Gemisch und einem Destillat aus dem vorhergehendem Produktionsablauf angesetzt. Menge: 6 Liter (entspricht etwa der Menge Blut im menschlichen Körper)

In einem Raum, der ein pyramidenförmiges Dach besitz steht ein Glasoktaeder. In diesem ruht der Ansatz 7 Tage. Es wird filtriert und das Filtrat wird abgefüllt.
Für den nächsten Ansatz wird nun der Rückstand destilliert und diesem dann zugesetzt.


Die Herstellung bei Aurora
Die spagyrischen Herstellungsverfahren in fünf Schritten

Die Pflanzen werden mit Wasser versetzt und destilliert.
Anschließend wird durch Zusatz von Zucker und Hefe  der Rückstand vergoren.
Dann wird in speziellen Verfahren so destilliert, dass der merkurielle Anteil der Pflanze bzw. der Rezeptur in die vier Elemente, und jedes dieser Elemente wiederum in die drei Aspekte Geist – Seele – Körper aufgetrennt wird.
So erhält man 12 verschiedene, klare Destillate, welche zusammen den Mercurius der Pflanze bilden. Diese bilden zusammen mit dem ersten Destillat den so genannten Archäus.

Der Rückstand wird aufgetrennt in Pflanzensaft-Sulfur-Salze und Pflanzenkörper-Sal-Salze, die verascht  und „reindestilliert" werden, und in einem speziellen Mischungsverhältnis wieder vereinigt werden.

Durch die Trennung treten die drei Prinzipien hervor: Geist (Alkohol), Seele (Pflanzensaft bzw. etherisches Öl) und Körper (Pflanzenkörper). So wird der Ballast und die Gifte entfernt.

Der klare und farblose Archäus und das weiße Salz werden vereinigt und zeigen in der „Chymischen Hochzeit" das fünfte Element, die Quinta Essentia. Die Suspension trennt sich in drei Schichten und die oberste, die Quinta Essentia, wird farbig.

Durch Zirkulation, häufiges Destillieren, werden die drei Schichten wieder vereinigt und damit starke arzneiliche Kräfte geboren.

Bei Kombipräparaten durchlaufen die Bestandteile den spagyrischen Werdeprozess zusammen.

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