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Wo die wilden Pflanzen wachsen
Neophyten, so nennt man Pflanzen, die seit der Entdeckung Amerikas 1492 nach Europa kamen. Viele wurden als Gartenpflanze eingeführt und gehören heute zum selbstverständlichen Inventar unserer europäischen Flora, wie zum Beispiel Kartoffeln, Tomaten, Mais. Fremde Pflanzenarten breiten sich in ihrer neuen Umgebung bestens aus und verdrängen dabei auch heimische Pflanzen, weswegen sie als invasiv bezeichnet werden. Von zwei Neophyten, die stark gesundheitsgefährdend sind, sollten Sie sich - und vor allem Kinder - bei Aktivitäten im Freien besonders fernhalten.

Der Riesen-Bärenklau kam im 19. Jahrhundert als Zierpflanze aus dem Kaukasus nach Mitteleuropa. Die Pflanze – auch Herkulesstaude genannt - wird bis zu 3 Meter hoch und besiedelt Brachland, Wegränder und Parkanlagen. Gefährlich ist der Pflanzensaft, der in Verbindung mit Sonnenlicht verbrennungsähnliche Hautschäden hervorrufen kann.




Die Beifuß-Ambrosie wurde vermutlich erst im 20. Jahrhundert per Flugzeug von Amerika nach Europa eingeschleppt. Ein Hauptverbreitungsweg von Ambrosia ist fertiges Vogelfutter. Es enthält oft Verunreinigungen mit Ambrosia-Samen. Deshalb findet sich die Pflanze oft unter Vogelfutterplätzen. Die Beifuß-Ambrosie breitet sich derzeit in Bayern rasant aus. Gesundheitsgefährdend sind die stark allergisierenden Pollen von Ambrosia. Sie treten spät im Jahr auf, etwa von August bis September, wenn die Gräserpollen bereits zurückgehen. Dies verlängert die Belastungsphase für Allergiker erheblich.

Darüber hinaus können Ambrosiapollen zahlreiche Kreuzallergien auslösen, so dass auch andere Stoffe problematisch werden können, die beim Betroffenen vorher keine Allergie ausgelöst haben.

Sollten Sie Bärenklau oder Ambrosie in Ihrer Umgebung entdecken, dann halten Sie sich fern. Versuchen Sie nicht, selbst diese Neophyten auszureißen, sondern melden Sie Pflanzenbestände den örtlichen Behörden.

Maria Hoderlein
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