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Das Dilemma mit den "natürlichen" Hormonen
Immer mehr Menschen bevorzugen natürliche Behandlungskonzepte, weil man der Natur einfach mehr traut wie der Chemie. Die Natur ist sehr vielfältig und bietet wirksame Arzneimittel aus Pflanzen, Früchten oder Wurzeln an. Es ist verständlich, dass vor allem Frauen wünschen, mit natürlich gewonnenen Substanzen bei einer bioidentischen Hormontherapie (Bio-HT) behandelt zu werden.

Viele Internetseiten und Foren diskutieren dieses Thema heiß und manchen Informanden fehlt einfach der pharmazeutische Hintergrund. So wird immer wieder behauptet, man behandle mit pflanzlichem Progesteron. Zudem wurde das Buch ("Natürliches Progesteron") des amerikanischen Arztes John Lee, der die bioidentischen Zusammenhänge als einer der ersten ausformulierte, missverständlich betitelt, was viele Frauen, die das Buch lesen, auf eine falsche Fährte lockt, auf die der "natürlichen Hormone".

Wir müssen als Apotheker deutlich sagen, dass es für die Hormone Östrogen, DHEA, Testosteron oder Progesteron keine natürlichen Quellen gibt. Es gibt für Hormone nicht die Hagebutte- um das Beispiel einer natürlichen Quelle für Vitamin C anzuführen- aus der man eines der Hormone gewinnen und in dieser natürlichen Form zur Therapie anbieten könnte.
Wohl gibt es Pflanzen, die entfernte Vorstufen zu unseren Hormonen produzieren. Dazu zählt die Yamswurzel.

Diese sind wesentlich schwächer als die richtigen Hormone und können das gewünschte therapeutische Ziel nicht in der Weise erreichen, wie die Hormone selbst. Sie werden von der Industrie im großtechnischen Maßstab nur als Rohstoff verwendet. Der gereinigte und isolierte pflanzliche Ausgangsstoff z.B. aus der Yamswurzel wird nach vielen Synthese-Schritten zum bioidentischen Progesteron oder Östradiol umgewandelt. In dieser Form ist das Hormon dem Körper vertraut, begegnet ihm in seiner bio-identischen Form und entfaltet die gewünschten Wirkungen – aber es ist nicht natürlich, sondern nur naturidentisch, halt "künstlich".
Viele Frauen sind darüber sehr enttäuscht, weil sie sich eine rein natürliche Therapie vorgestellt haben. Dieser Weg ist jedoch der einzige, den es gibt natur-identische Hormone zu gewinnen.

Man ist sich einig, dass die natur-identische Hormon-Therapie das natürlichste Konzept eines Hormonersatzes ist. Alle Risiken, die Therapien der Vergangenheit mit sich brachten, konnten mit der Bio-HT verringert werden, denn eine Bio-HT arbeitet nicht nur mit den natur-identischen Hormonen, sondern auch mit viel niedrigeren Hormondosen. Diese Vorteile machen sie zu einem echten Gewinn für alle, die Hormone über längere Zeiträume benötigen. Alle genannten Hormone und Zubereitungen unterliegen der ärztlichen Verschreibung.

Pflanzliche Alternativen- eine Auswahl
Als Patient kann man die um ein Vielfaches schwächeren pflanzlichen Hormonvorstufen anwenden, erhält aber damit nicht die gleichen Ergebnisse, wie mit den bio-identischen Hormonen.

Phyto-Gestagene (Vorstufen des Progesterons)
So wird anstelle des Progesterons häufig die Yamswurzel direkt verwendet. Das darin enthaltene Diosgenin ist eine sehr schwache Möglichkeit, den Progesteronhaushalt zu unterstützen. Die pulverisierte Yamswurzel wird in Kapseln abgefüllt oder als Creme in den Stärken 10% oder 20% auf die Haut aufgetragen. Man empfiehlt die Yamswurzel auch fälschlicherweise dazu, den DHEA-Spiegel (Dehydroepiandosteron, eine Vorstufe vieler Hormone) zu verbessern. Das ist falsch, weil unserem Körper die Möglichkeit fehlt, aus den Diosgeninen das gewünschte DHEA zu bilden.  Auch diosgeninhaltige Öle sind in der Anwendung.

Phyto-Östrogene (imitieren Östrogene)
Isoflavonhaltige Extrakte aus der Sojawurzel oder dem Rotklee sind da schon potentere Phyto-Östrogene. Auch sie sind in Kapselform erhältlich. Cremes zum Auftragen mit isoflavon- haltigen Pflanzenextrakten werden bisher nicht eingesetzt. Die Verwendung von Isoflavonen in Scheidenzäpfchen ist als Therapieoption derzeit in Erprobung.

Juli 2011
Dr.med. Siegfried Schlett

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