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Orthomolekulare Medizin
Der Name "Orthomolekulare Medizin" (OM) hört sich zwar kompliziert an, ist aber etwas ganz Gängiges. Wenn Sie einen VW haben mit einer Delle in der Türe, dann würden Sie nie zum Mercedeshändler gehen und eine fremde Türe einbauen lassen. Sie würden einfach das Originalersatzteil nehmen. Das ist der Grundgedanke in der OM: Welche Bausteine gibt es, die der Körper brauchen kann, wie viel soll ich ihm in welcher Form anbieten und kommt es dort an, wo ich das Baumaterial brauche – zum Beispiel im Knochen, in den Gelenken, im Magen, im Bindegewebe.

Die Liste der Vitalstoffe ist lange und enthält die Substanzen, aus denen unser Körper aufgebaut ist: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Fette, Aminosäuren und auch Hormone, um die wichtigsten zu nennen. Die OM versucht, den Stoffwechsel so gut und ausgiebig mit bestem Material zu versorgen, dass der Köper das tut, was er kann: Schäden selber reparieren, sich selbst heilen, vorbeugende Strukturen aufbauen und sich schützen. Natürlich hat dieses Konzept seine Grenzen. Immer dort, wo die Selbstregeneration nicht mehr möglich ist, muss man überlegen, wie man mit körperfremden Stoffen, zu denen die meisten schulmedizinisch eingesetzten Arzneimittel gehören, weiterhelfen kann.

Philosophische Grundlagen
Die ersten Wissenschaftler, die sich in der Neuzeit zu diesem Thema grundlegende Gedanken machten, waren der Nobelpreisträger Professor Linus Pauling, der Psychiater Dr. Abram Hoffer und Professor Roger Williams, der Entdecker der Folsäure. Sie erkannten als Ursachen von Krankheiten Störungen im Mikronährstoffhaushalt oder chronische Belastungen mit körperfremden Substanzen. Sie stellten fest, dass durch Einnahme geeigneter Nährstoffe in hohen Dosen Missverhältnisse ausgeglichen werden können und sich erstaunliche Erfolge einstellten. Der neuen Therapieform gaben sie den Namen "orthomolekulare Medizin", eine griechisch-lateinische Kombination aus orthós = richtig und molecula = Baustein, also eine Therapie mit richtigen Bausteinen

Von Linus Pauling stammt folgende Definition:
"Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung einer guten Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Stoffen, die normalerweise im Körper vorhanden und zur Erhaltung der Gesundheit notwendig sind."

Individuelle Nährstoffbedürfnisse
Der individuelle Nährstoffbedarf kann in verschiedenen Lebensabschnitten sehr unterschiedlich sein.
So haben Schwangere und Stillende einen deutlich erhöhten Bedarf an bestimmten Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Die Versorgung mit Eisen und Calcium muss für zwei – also für Mutter und Kind – ausreichen. Auch eine gute Magnesium-Versorgung ist vor allem in der zweiten Schwangerschaftshälfte  wichtig, um vorzeitige Wehen zu verhindern und die Muskulatur zu entspannen. Dabei spielt jetzt nicht der Magnesiumspiegel im Blut die entscheidende Rolle. Wichtig ist, dass das Angebot über diese Periode höher ist als vor und nach der Schwangerschaft.

Die Ernährung von Kindern und Jugendlichen ist oft unregelmäßig und unausgewogen. Dabei liegt zum Beispiel der Nährstoffbedarf von 12- bis 16-Jährigen deutlich über dem von Erwachsenen. Ist die Versorgung mit Mineralien wie Eisen, Calcium und Magnesium unzureichend, können sich ganz unterschiedliche Symptome entwickeln. Sie reichen von schlechten Schulnoten, fehlender Konzentration, Blässe, Müdigkeit bis zu richtigen Wachstumsstörungen.

Sportlich aktive Erwachsene haben einen hohen Mineralumsatz, benötigen gute Aminosäuren zum Muskelaufbau oder die richtigen Kohlenhydrate für richtige Ausdauer. Für diese Altersgruppe werden auch die antioxidativen Nährstoffe besonders wichtig: Die Vitamine Beta-Carotin (die Vorstufe von Vitamin A), Vitamin C und Vitamin E sowie die Mineralstoffe Zink, Mangan und Selen und das Coenzym Q 10.

Und für Senioren, deren Kräfte besonders gestärkt werden sollen, ist eine Versorgung des Herzens mit den Vitalstoffen Coenzym Q, Carnitin und Selen wichtig. Hinzu kommt, dass die Schleimhäute im Alter nicht mehr alles aufnehmen. Je älter wir werden, desto leichter entwickeln wir zum Beispiel einen Vitamin B12-Mangel. Blässe, Nervenschmerzen, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit bis hin zu Orientierungsstörungen sind die Folge. Auch hier kann man mit Originalbausteinen, die unter anderem für eine gute Blutbildung sorgen, die Situation verbessern.

Ernährungsbedingte Störungen
Wir salzen zu viel. Kochsalz besteht zu 50 Prozent aus Natrium. Das fragile Gleichgewicht der Elektrolyte ist dadurch gestört: Es verdrängt das Kalium und kann so zu Bluthochdruck führen und  auch den Herzrhythmus stören. Durch die Vollblutanalyse - nicht zu verwechseln mit der klassischen Serumanalyse – lässt sich der Kaliumbedarf ermitteln und mit erfahrenen Vitalstoffberatern die Kaliumversorgung wieder optimieren.

Medikamente beeinflussen Nährstoffbedarf
Die Einnahme von Arzneimitteln kann die Aufnahme oder den Bedarf wichtiger Nährstoffe stören. Es ist bekannt, dass Cortisonpräparate den Vitamin-D-Bedarf erhöhen, ebenso wie Cholesterinsenker den Coenzym-Q10-Bedarf. Auch magensäure-bindende Mittel oder orale Verhütungsmittel beeinflussen den Vitaminstoffwechsel. Entwässernde Arzneimittel führen zu einer vermehrten Ausscheidung von Mineralien wie Magnesium, Kalium und Calcium. Auch Krankheiten im Magen-Darmbereich oder Antibiotikaeinnahme beeinträchtigen die Nährstoffaufnahme. Das heißt:  Arzneimittel, die bei bestimmten Erkrankungen nötig und sinnvoll sind, beeinflussen immer den ganzen Organismus und diese Auswirkungen lassen sich mit den richtigen Nährstoffen reduzieren. 

Die Dosis macht´s
Dort wo ein Nährstoffmangel in Erscheinung tritt, ist nur die Einnahme dieser Substanz von Nutzen. Das Auffüllen der Depots im Körper kann längere Zeit dauern, aber es lohnt sich, durchzuhalten. Gut ausgebildete Ärzte und Heilpraktiker wissen genau, welche Dosierung und welche Kombination notwendig sind, um den Körper wieder in Balance zu bringen.

Die Bioverfügbarkeit ist entscheidend
Weil sich die Nährstoffmedizin so intensiv mit den Substanzen beschäftigt, liefert sie auch Erkenntnisse, ob eine Verbindung im Körper an der richtigen Stelle ankommt und wirkt. Organisch gebundenes Magnesium, zum Beispiel Magnesiumcitrat, wird deutlich besser vom Körper aufgenommen, als anorganische Verbindungen wie Magnesiumsulfat oder -chlorid.  Auch die Bioverfügbarkeit von Eisen hängt sehr davon ab, in welcher chemischen Form dieser Mineralstoff dem Körper angeboten wird.

Möglichst reine Nährstoffe
Aus dem Prinzip, nur körpereigene Stoffe anzuwenden, ergibt sich, dass die verwendeten Mittel möglichst rein und ohne Zusatzstoffe sein sollten. Die industrielle Herstellung von Tabletten oder Dragees macht Zusätze wie Fließstoffe oder Formtrennmittel nötig, die aber als Fremdstoffe den Organismus belasten. Die OM bevorzugt daher Reinstoffpräparate, die weitgehend frei von Zusatzstoffen sind.

Gemäß dem bekannten Orthomolekular-Mediziner Dr. Lothar Burgerstein (1895 – 1987) gilt:

"Nicht die Krankheit, die Gesundheit müssen wir pflegen."

In diesem Sinn möchten wir Sie ermuntern, auf eine gute Nährstoffversorgung zu achten und  bei Bedarf Ihren Körper zu unterstützen. Die Klösterl-Apotheke befasst sich seit vielen Jahren mit der Orthomolekularen Medizin und ihren Mikronährstoffen. Wir können Sie deshalb mit dem nötigen pharmazeutischen Wissen begleiten.
Maria Hoderlein
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