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Was ist Diabetes mellitus?
Wörtlich übersetzt bedeutet dies „honigsüßer Durchfluߓ. Es hat deshalb den Namen erhalten, da früher bei der Harnschau, einer seit der Antike bis in die Anfänge der modernen Schulmedizin üblichen Technik zur Diagnose, der Harn vom Arzt auch probiert wurde und er honigsüß schmeckt.

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine chronische Störung des Glukosestoffwechsels mit erhöhtem Blutzuckerspiegel entweder, weil
  • der Körper nicht ausreichend Insulin produziert,
  • oder der Körper nicht mehr ausreichend auf Insulin reagiert.
Bei beiden Varianten herrscht in den Zellen trotz erhöhtem Blutzuckerspiegel ein Glukosemangel, da nicht ausreichend Glukose aus dem Blut in die Zellen aufgenommen werden kann.

Ca. 4% der Bevölkerung sind Diabetiker.
Durch die gravierenden Spätkomplikationen hat die Erkrankung auch erhebliche soziale Bedeutung

Wie entsteht Diabetes mellitus?
Einteilung des Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus Typ l, früher auch als IDDM = insulin-dependent diabetes mellitus, als insulinabhängiger Diabetes mellitus oder jugendlicher Diabetes mellitus bezeichnet
  • Diabetes mellitus Typ 2, früher auch NIDDM = non-insulin-dependent diabetes mellitus, insulinunabhängiger Diabetes mellitus oder Altersdiabetes genannt
  • seltene sekundäre Diabetes-mellitus-Formen, die bedingt sind durch verschiedene Grunderkrankungen, wie z.B. Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Überfunktion der antagonistischen Hormondrüsen (z.B. Morbus Cushing, Akromegalie, Phäochromozytom), Niereninsuffizienz (renaler Diabetes) oder Medikamente (Glukokortikoide, Thiazid-Diuretika)

Eine Sonderform ist der Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes), bei dem sich während einer Schwangerschaft eine diabetische Stoffwechsellage entwickelt. Er tritt bei 0,5-3 % aller Schwangeren auf und verschwindet üblicherweise nach der Schwangerschaft.

Ungefähr 10 % der Diabetiker in Deutschland, also ca. 0,4 % der Gesamtbevölkerung, leiden an einem Diabetes mellitus Typ 1. Ursache der Erkrankung ist ein absoluter Insulinmangel durch Zerstörung der B-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Als Ursache nimmt man eine Autoimmunerkrankung an, allerdings ist dies noch nicht zweifelsfrei erwiesen. Mitunter scheint ein Zusammenhang mit Virusinfekten zu bestehen, z. B. Masern, die die Autoimmunreaktion in Gang setzen oder beschleunigen. Der Diabetes mellitus Typ 1 zeigt sich üblicherweise im Kindes-, Jugend- oder jungen Erwachsenenalter.

Hingegen knapp 90 % der Diabetiker in Deutschland haben Diabetes mellitus Typ 2. Hier ist im Anfangsstadium die körpereigene Insulinproduktion nicht nur erhalten, sondern sogar erhöht. Durch ständige übermäßige Zufuhr schnell verwertbarer Kohlenhydrate (z. B. Industriezucker, Traubenzucker) und / oder durch Bewegungsmangel, der den des Glucoseabbau verlangsamt, steigt die Insulinkonzentration im Blut (Hyperinsulinismus). Weil ständig zuviel Insulin im Blut vorhanden ist, bauen die Zielzellen die Zahl ihrer Insulinrezeptoren ab. 

Damit sinkt die Insulinempfindlichkeit der Zielzellen (Insulinresistenz). Daraufhin produziert die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin, bis die Produktion irgendwann zum Erliegen kommt.

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