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Traditionelle Chinesische Medizin
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bezeichnet eine Anzahl von diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die sich im chinesischen Kulturkreis während mehr als vier Jahrtausenden durch die Praxis entwickelt haben.

In der jungen Republik China wollte man mit der alten kaiserlichen Tradition brechen („Die alten Zöpfe müssen ab!“) und verbot die traditionelle Medizin.

Da Mao nach der Gründung der Volksrepublik erkannte, dass China es sich schlicht und einfach finanziell nicht leisten kann, die große Masse der Bevölkerung mit im Westen eingekauften Arzneimitteln zu versorgen, wurde die traditionelle Heilkunde in der Volksrepublik China seit den 1950er Jahren ausdrücklich gefördert. Um die medizinischen Grundversorgung der gesamten Bevölkerung zu gewährleisten, wurden so genannte Barfußärzte mit einigen Elementen der klassischen chinesischen Medizin vertraut gemacht. Zu Zeiten der Kaiser wurde von Meister direkt zu Schüler unterrichtet. So entwickelten sich unterschiedliche Traditionslinien. Die Grundlage war allerdings immer die Philosophie, insbesondere der Daoismus, aber auch der Konfuzianismus. Der Buddhismus hatte einen eher geringen Einfluss.

Dies konnte Mao natürlich nicht zulassen und die Medizin musste von der Philosophie und den schamanistischen Wurzeln „gereinigt“ werden und ideologisch dem Maoismus angepasst werden. Zudem musste es so vereinfacht und vereinheitlicht werden, dass die Medizin auf Schulen und Universitäten einer großen Masse an Barfußärzten gelehrt werden kann. Daneben wurden an Krankenhäusern bis hin zu Universitätskliniken Abteilungen für traditionelle chinesische Medizin etabliert und Ausbildungseinrichtungen geschaffen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prägte dafür nun den Begriff „Traditionelle Chinesische Medizin, oder kurz TCM.

Mittlerweile wird in der Volksrepublik China in großem Umfang Grundlagenforschung bezüglich der Wirksamkeit und den Wirkmechanismen der Akupunktur, der Moxibustion und der Kräutertherapie geforscht und beeindruckende Resultate erbracht. So kann zum Beispiel gezeigt werden, dass durch die Behandlung eines Akupunkturpunktes relativ spezifisch Gehirnareale stimuliert oder deaktiviert werden oder die Ausschüttung von Neurotransmittern stimuliert wird, wie man sie nach westlicher Schulmedizin erst einmal nicht erwarten würde.


In Deutschland sind schätzungsweise 40.000 Ärzte und zahlreiche Heilpraktiker in Akupunktur ausgebildet. Andere Verfahren aus der TCM stehen dahinter zurück. Die chinesische Kräutertherapie und Ernährungslehre gewinnen zunehmend Anhänger. Tuina, eine Kombination aus manueller Medizin und Massage, ist in Deutschland noch wenig bekannt.
Weiter verbreitet sind Qi Gong und Tai Chi Chuan.

  Tai Chi Chuan

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