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Isopathie

„Gleiches mit Gleichem heilen“

Was ist Isopathie?

Der Begriff Isopathie kommt aus dem Griechischen: „iso“ bedeutet gleich und „pathos“ Krankheit. In der Isopathie wird eine Krankheit mit demselben Erreger geheilt, durch den sie ausgelöst wurde. Diese biologische Therapie bietet Heilungsmöglichkeiten im Einklang mit der Natur.

Die Geschichte der Isopathie

Die Isopathie ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die schon vom Begründer der Homöopathie Dr. Hahnemann erwähnt wurde und ursprünglich auf seinen Zeitgenossen, den Leipziger Tierarzt Johann Josef Wilhelm Lux (1773 – 1849), zurückgeht. Laut Lux tragen alle ansteckenden Krankheiten in ihrem eigenen Ansteckungsstoff das Mittel zu ihrer Heilung.
Als Begründer der modernen Isopathie gilt Günther Enderlein (1872 – 1968).
Die Münchner Ärztin Dr. Ingrid Fonk (1937 – 2016) beschäftigte sich in den 1980-er Jahren intensiv mit dem Heilprinzip der Isopathie und entwickelte dazu ein Diagnoseverfahren (IST-Diagnostik) und eine Therapie mit IST-Complexen.

Das Wirkprinzip der Isopathie

Die Isopathie beruft sich auf den Leitspruch „Aequalia aequalibus curentur“ – „Gleiches mit Gleichem heilen“. Die Behandlung einer Krankheit erfolgt mit Verdünnungen jener Krankheitserreger in deaktivierter Form, die diese Krankheit spezifisch auslösen bzw. ausgelöst haben. Ziel ist es, ein gesundes Körpermilieu herzustellen, um Erreger an der Besiedelung bzw. an der Vermehrung zu hindern.

In Abgrenzung dazu folgt die Homöopathie nach Hahnemann dem Ähnlichkeitsprinzip: „Similia similibus curantur“ – „Ähnliches mit Ähnlichem heilen“. Hier werden Mittel eingesetzt, die in unverdünnter Form ähnliche Krankheitssymptome hervorrufen, wie sie der Kranke zeigt.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
Wird eine Mandelentzündung in der Homöopathie nach dem Ähnlichkeitsprinzip z.B. mit Belladonna (dem Mittel bei heftigem Beginn, Hitzegefühl, Erkältungsfieber) behandelt, verwendet die Isopathie nach dem isopathischen Gleichheitsprinzip Erreger, die die Mandelentzündung verursacht haben, z.B. Streptococcus haemolyticus in abgetöteter und potenzierter Form.

Schon zu Hahnemanns Zeiten wurden bei bestimmten chronischen Erkrankungen gerne die zu jener Zeit gebräuchlichen Nosoden eingesetzt. Dabei handelte es sich um die Ausscheidungsprodukte der damals bekannten Infektionskrankheiten Tuberkulose, Gonorrhoe, Syphilis oder Krätze.

Die Heilmittel der Isopathie

Isopathische Arzneimittel sind stark verdünnte und verschüttelte sogenannte potenzierte Grundstoffe, die nach den Vorschriften des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt werden. Die Potenzierung der sterilisierten und inaktivierten Krankheitserreger wird vom Therapeuten grundsätzlich individuell so gewählt, dass die körpereigene erregerspezifische Abwehrleistung unterstützt und angeregt wird. Das energetische Potential isopathischer Mittel schult das immunologische Gedächtnis und liefert dem Körper die Information für eine schnelle spezifische Immunreaktion. So unterstützt die Isopathie die Selbstheilungskräfte des Körpers und trägt zur Gesundung bei.

Was sind IST-Complexe?

Frau Dr. med. Ingrid Fonk entwickelte ausgehend vom Prinzip der Isopathie spezifische IST-Complexe zu verschiedenen Krankheits- und Vergiftungsbildern. IST steht dabei für Immun-Systemischer Testaufbau bzw. für Immun-Systemische-Therapie. Als klassisch ausgebildete Schulmedizinerin bezeichnete sie die nach den Richtlinien des Homöopathischen Arzneibuchs hergestellten potenzierten Krankheitserreger als „das potenteste Therapiekonzept“.

Basierend auf der Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV) entwickelte Dr. Fonk die IST-Diagnostik, ein nicht invasives, biophysikalisches Testkonzept. Sie nutzt dabei die anatomischen Besonderheiten der Akupunkturpunkte zur Diagnostik von Belastungen und Funktionsstörungen.
Gemäß dem Anspruch von Dr. Ingrid Fonk: „Wir sollten mit unserer ärztlichen Arbeit erst dann wirklich glücklich sein, wenn wir dem Patienten nicht nur sagen können „woran“ er erkrankt ist, sondern „warum“, dient die IST-Diagnostik im zweiten Schritt der Ursachenerforschung. Oft sind es funktionelle Belastungen des Immunsystems, wie Infektionsreste, nicht ausgeheilte Krankheitsherde oder Fehlbesiedlungen im Darm, die zu Organ-Störungen oder unspezifischen Symptomen führen können. Die IST-Diagnostik nach Dr. Fonk bietet die Chance, auch bei Erkrankungen, die sich der modernen High-Tech-Diagnostik entziehen, Ursachen und Zusammenhänge zu erkennen. Das drückt Frau Dr. Fonk auch in ihrem Buch „Krankheit ist messbar, auch wenn das Labor schweigt“ aus.
Speziell in der IST-Diagnostik ausgebildete Therapeuten praktizieren dieses Verfahren und erstellen ganzheitliche individuelle Therapiepläne.

Die Anwendung der Isopathie

Erfahrene Therapeuten begleiten ihre Patienten mit isopathischen Mitteln insbesondere bei langjährigen chronischen Krankheiten und Allergien. Das können sein: unklare oder chronische Magen-Darm-Beschwerden, Erkrankungen aus dem entzündlichen Formenkreis, Autoimmunerkrankungen, Hauterkrankungen, neurologische Erkrankungen, durch Zecken übertragene Erkrankungen, chronische Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände u.v.m.
Für den Therapieerfolg sind fachkundige Unterstützung bei der Auswahl der Mittel, eine genaue Einnahmeempfehlung und Begleitung im Heilungsverlauf sinnvoll.

Isopathische Arzneimittel stellen zudem einen naturheilkundlichen Ansatz für Impfungen dar, speziell bei Krankheiten, für die noch keine schulmedizinische Impfung verfügbar ist.

Isopathische Mittel aus der Klösterl-Apotheke

Die Klösterl-Apotheke fertigt die von Dr. Ingrid Fonk entwickelten IST-Complexe als Globuli an.