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Rosenwurz

Rosenwurz

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name:

Rhodiola rosea

Weitere Namen:

nicht bekannt

Pharmazeutische Verwendung:

Wurzel

Familie:

Dickblattgewächse, Crassulaceae

Heimat:

arktische Regionen Eurasiens und Nordamerikas

Inhaltsstoffe

Phytamine, Gerbstoffe, Flavonoide, Pflanzensäuren, ätherisches Öl, Phytosterole, Glykoside, Polysaccharide, in den Blättern viel Vitamin C

Wirkung

Stresslindernd, stärkend und belebend, hormonell ausgleichend, serotonerg, dopaminerg, antidepressiv, antioxidativ, entzündungshemmend, schmerzlindernd, blutstillend, herz-,
gefäß- und leberschützend, blutdrucksenkend, tumorprotektiv, Insekten abwehrend (Duft)

Anwendung

Innerlich:
Verbesserung der Stresstoleranz, Steigerung von Leistung und Ausdauer, Verbesserung von Lern- und Erinnerungsfähigkeit, bei Erschöpfung, chronischer Müdigkeit, Schlafstörungen, Schichtarbeit, langen Autofahrten, Leistungssport, depressiver Verstimmung, Arteriosklerose, Höhenkrankheit, zur Herzinfarkt-Nachsorge, zum Nikotinentzug

Nebenwirkungen

Unruhe und Schlaflosigkeit bei zu hoher Dosierung

Gegenanzeigen

Manie und bipolare Störungen sowie andere agitierte Zustände

Für die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren, Schwangeren und Stillenden liegen
noch keine Untersuchungen zur Unbedenklichkeit vor.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Es können Wechselwirkungen mit einigen Arzneistoffen auftreten. Holen Sie sich daher ärztlichen Rat oder erkundigen Sie sich in Ihrer Apotheke.

Naturphilosophische Prinzipien/Kräfte/Signaturenlehre

Signaturenlehre:

Jupiter

TCM:

Tonikum von Qi, Blut und Essenz, leitet feuchte Hitze aus

Vorstellung und Geschichte

Jupiter umschreibt als generellen Wesenszug den jovialen König, der für allgemeinen Reichtum und Fülle sorgt. Joviale Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie viel zum Wohle anderer leisten, ohne sich in den Vordergrund zu stellen oder etwas zu erwarten. Dies kann, wenn der nötige Ausgleich fehlt, zu einem Leistungsabfall oder sogar Burn-out führen. Die Rosenwurz mit ihrem zum Jupiter gehörenden Wesen und Habitus kann Betroffene davor bewahren.

Die Pflanze ist ein bis 35 cm hohes, buschiges Dickblattgewächs mit leuchtend gelben Blütenkronen, die sich später rot färben. Anders als andere Sukkulenten bevorzugt sie nicht trockene Untergründe, sondern feuchte Gebirge bis zum nördlichen Polarkreis. Sie ist auch in den Alpen heimisch. Ihren Namen verdankt sie der Eigenart, dass ihre zusammenziehend und herb schmeckende, bis 900 g schwere Wurzel einen wunderbaren Rosenduft verströmt.

Anwendung und Wirkung

Die Rosenwurz blieb von der Wissenschaft lange unbeachtet, obwohl sie in Asien, Osteuropa und dem arktischen Raum seit jeher in der Volksmedizin verwendet wird. Ihre Blätter dienen als Vitamin C-reiches Nahrungsmittel, während die Wurzel vor allem zur Kräftigung und Steigerung der Abwehrkräfte eingesetzt wird.

Leonhard Fuchs bemerkte 1543 wehmütig, sie „ist den Apoteckern unbekant und bey ihnen in keinen brauch“. Erst 1960 begann in Russland die systematische Erforschung der Rosenwurz und ihrer adaptogenen Eigenschaften. Es konnte gezeigt werden, dass ein Gesamtextrakt aus der Wurzel auf mehrfache Weise eine Durchbrechung der Stresskaskade bewirkt, wodurch die allseits bekannten Symptome wie Schlafstörungen, Müdigkeit, nachlassende Konzentration und Merkfähigkeit usw. gebessert werden. So verdanken viele Betroffene der Rosenwurz wieder mehr Gelassenheit, Energie und Belastbarkeit.

Die Rosenwurz verbessert Ausschüttung und Wirksamkeit der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin, die Kreativität und Entspannung fördern. Gleichzeitig normalisiert sie die Produktion des Stresshormons Cortisol. Ihre Antioxidantien schützen gegen die bei Stress vermehrt entstehenden freien Radikale sowie gegen UV-Strahlen und Herbizide. Außerdem wird der Energiestoffwechsel in den Zellen verbessert, was zu einer Leistungssteigerung führt.

In Studien konnte u. a. bei Prüfungsstress, Nachtdiensten und sportlichen Wettkämpfen eine Verbesserung der körperlichen und emotionalen Belastbarkeit, Konzentrationsfähigkeit und des Gedächtnisses sowie eine Verringerung der Müdigkeit nachgewiesen werden. Bei Schlaganfall, Herzinfarkt, Arrhythmien, Depressionen und Nikotinentzug konnte ebenfalls eine deutliche Verbesserung der Symptome festgestellt werden. Ferner zeigte sich eine LDL-Cholesterin, Blutzucker- und Blutdruck-senkende Wirkung, wofür neben einer unzureichenden Ernährung oftmals Dauerstress wesentlich mitverantwortlich ist.

Mittel aus der Klösterl-Apotheke

  • Rhodiola rosea Tinktur, apothekenpflichtig

Die Klösterl-Apotheke verarbeitet eine Vielzahl hochqualitativer Pflanzenrohstoffe, an die wir hohe Anforderungen bezüglich Reinheit, Gehalt an wirkbestimmenden Inhaltsstoffen und Qualität stellen. Aus diesen Rohstoffen stellen wir die unterschiedlichsten Rezepturen her, u.a. in Form von Kapseln, Lösungen, Teemischungen und Salben. Daneben verfügen wir über ein großes Sortiment an qualitativ hochwertigen pflanzlichen Fertigpräparaten.

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