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Kalium

Kalium

Steckbrief

Chemisches Zeichen:

K

Nährstoffkategorie:

essentieller Mineralstoff (Mengenelement)

Tagesbedarf laut DGE:

4.000 mg pro Tag als Schätzwert für gesunde Erwachsene, in der Therapie sind deutlich höhere Mengen möglich

Funktionen im Körper:

Kalium ist bedeutsam für die Weiterleitung elektrischer Impulse an Nerven- und Muskelzellen, für den Wasserhaushalt, für das Säure-Basen-Gleichgewicht und für die Energiegewinnung. Viele Enzymsysteme sind vom Kalium-Haushalt abhängig

Anwendungsgebiete:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzrhythmusstörungen, Ödeme), Bluthochdruck, Muskelschwäche, Krämpfe, Stimmungsschwankungen

Physiologische Bedeutung

Kalium gehört zu den lebensnotwendigen (essentiellen) Mineralstoffen und ist mit 2 g pro kg Körpergewicht der dritthäufigste Mineralstoff im Körper. Als wichtigster Mineralstoff in den Zellen schafft Kalium die Voraussetzungen dafür, dass Informationen von Zelle zu Zelle weitergeleitet werden können. Erst dadurch werden unsere Organe, das Herz, das Nervensystem, die Skelettmuskulatur, die Darmmuskulatur und die Haut gesteuert und können ihre Funktionen erfüllen.

Bei der Regulation des Blutdrucks und des Säure-Basen-Gleichgewichts ist Kalium ebenfalls entscheidend beteiligt. Und viele Stoffwechsel-Prozesse, wie zum Beispiel die Eiweißsynthese, hängen von einem ausreichend abgedeckten Kalium-Haushalt ab. Besonders auch sportlich sehr Aktive und Menschen mit besonderer Stressbelastung sollten auf eine ausreichende Kaliumzufuhr achten. Diese lässt sich mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung zwar decken, dennoch ist ein Kaliummangel relativ häufig. Durch zu viel Kochsalzzufuhr mit der Ernährung wird der Kaliumhaushalt negativ beeinflusst.

Das Natrium-Kalium-Verhältnis in der Nahrung und später im Körper ist entscheidend. Denn Natrium (das wir über Kochsalz zu uns nehmen) und Kalium sind natürliche Gegenspieler. Für die Stoffwechselregulation ist daher ein ausgewogenes Verhältnis beider Mineralien besonders wichtig. Übermäßige Natriumzufuhr führt zu einer Kaliumverarmung und umgekehrt. Ein ungünstiges Natrium-Kalium-Verhältnis spielt langfristig unter anderem auch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Bluthochdruck. Durch die „moderne“ Ernährung mit vielen Fertigprodukten ist die Kochsalz-Zufuhr meist deutlich zu hoch und die Kaliumzufuhr zu gering. Deshalb wurden in den letzten Jahren die Zufuhrempfehlungen für Kalium deutlich erhöht (von 2.000 auf 4.000 mg).

Ernährung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt als Schätzwert für gesunde Erwachsene eine Zufuhr von 4.000 mg, für Kinder und Jugendliche altersgemäß entsprechend weniger. In Prävention und Therapie können mit therapeutischer Begleitung deutlich höhere Dosen eingesetzt werden.

Kalium kommt in folgenden Lebensmitteln ergiebig vor:
Trockenobst (Aprikosen, Feigen, Datteln und Pflaumen), Obst (v.a. Bananen), Gemüse (Brokkoli, Fenchel, Feldsalat, Spinat), Buchweizenmehl (Vollkorn), Hülsenfrüchte (dicke Bohnen, Erbsen und Linsen), Nüsse, Zartbitterschokolade.

Beispielhafte Kaliummengen:
100 g Blattspinat enthalten 500 mg, 50 g Mandeln 400 mg, 50 g getrocknete Aprikosen 670 mg Kalium.

Kalium geht schnell verloren, da es im Körper nicht gespeichert werden kann. In Lebensmitteln liegt das Mineral in leicht wasserlöslicher Form vor und wird beim Kochen leicht ausgespült. Unser Tipp: Nehmen Sie beim Garen wenig Wasser und zerkleinern Sie das Gemüse nur geringfügig. Fangen Sie das Kochwasser am besten auf und verwenden Sie es weiter für Soßen oder Suppen.

Erhöhter physiologischer Bedarf

Bei großer körperlicher Anstrengung, starkem Schwitzen, Erbrechen oder Durchfall verliert der Körper mitunter größere Flüssigkeits- und Elektrolytmengen und somit auch Kalium. Folglich kann es zu Schwächegefühl und zu Funktionsstörungen des Herzens kommen.

Da Kalium eine große Bedeutung für die Zellerregbarkeit hat, wird es therapeutisch auch bei Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen eingesetzt. Auch in der Herzinfarktprophylaxe kann Kalium wirksam sein. Die Anwendung von Kalium in der Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen sollte therapeutisch überwacht werden.

Wechselwirkungen oder Hinweis

Schenken Sie Ihrem Kaliumspiegel mehr Beachtung. Das Mineral ist wichtig für die Muskelfunktion, das Nervensystem und zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks. Zur Kräftigung von Muskeln und Herz ist eine Kombination mit Magnesium sinnvoll. Sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten, ob eine zusätzliche Kaliumzufuhr für Sie gesundheitsfördernd ist.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Wahl des geeigneten Präparates.

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