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Ashwagandha

Ashwagandha

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name:

Withania somnifera

Weitere Namen:

Indischer Ginseng, Schlafbeere, Winterkirsche

Pharmazeutische Verwendung:

Beeren, Blätter, Blüten, Rinde, Samen, Stängel, Wurzel

Familie:

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Heimat:

Mittelmeerraum, Afrika, Süd- und Ostasien

Inhaltsstoffe

Withanolide, Alkaloide, Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine

Wirkung

Adaptogen, entspannend und schlaffördernd, entzündungshemmend, antioxidativ, aphrodisierend und hormonausgleichend

Anwendung

Innerlich:
Bei akutem und chronischem Stress, Schlafstörungen, Angstzuständen, Erschöpfung, Nebennierenschwäche

Nebenwirkungen

Nicht bekannt, die Früchte sind nicht genießbar

Gegenanzeigen

Schilddrüsenüberfunktion, Einnahme von Medikamenten, die den Serotonin-Stoffwechsel beeinflussen

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Lassen Sie sich hierzu vom Ihrem behandelnden Arzt oder in der Apotheke beraten.

Für die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren, Schwangeren und Stillenden liegen
noch keine Untersuchungen zur Unbedenklichkeit vor.

Naturphilosophische Prinzipien/Kräfte/Signaturenlehre

Ayurveda:

senkt Vata

Vorstellung und Geschichte

Schlafbeere, indischer Ginseng, Winterkirsche und die Sanskrit-Bedeutung von Ashwagandha ist „die nach Pferd schmeckende“ – dieses Multitalent hat viele Namen. Die kleine buschige Pflanze mit den ungenießbaren, harten roten Beeren gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und wächst in ganz Afrika, auf den Kanaren und Kapverden, in Südeuropa und in Vorder- und Südasien. Medizinisch werden nur die Wurzeln, selten die Blätter genutzt.

Anwendung und Wirkung

Ashwagandha gehört Studien zufolge zu den adaptogen wirkenden Pflanzen, die dem Körper helfen, besser mit körperlichen und psychischen Stresszuständen umzugehen. Diese haben ausgleichende, stärkende und harmonisierende Eigenschaften. Der stressabschirmende Effekt wird vor allem auf die in der Wurzel von Ashwagandha enthaltenen Withanolide und Alkaloide zurückgeführt. Sie reduzieren die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und fördern gleichzeitig die Regeneration. Das macht Ashwagandha zu einem wirksamen Mittel, wenn hohe Belastungen anstehen oder auch schon längere Zeit bestehen.

Als Folge einer stressbedingten Überlastung kann eine Schilddrüsenunterfunktion eintreten. Hier ist die Winterkirsche als Adaptogen einen Versuch wert, da die Pflanze die stressbedingte Erschöpfung lindern und die Schilddrüsenhormonproduktion ankurbeln kann.

Darüber hinaus scheint Ashwagandha durch die cortisolsenkende Wirkung den Zucker- und Fettstoffwechsel positiv zu beeinflussen.

In der indischen Gesundheitslehre Ayurveda wird diese Wurzel seit Jahrtausenden bei vielfältigen Beschwerden eingesetzt, die einer Erhöhung des Vata zugeordnet werden. Vata gehört neben Pita und Kapha zu den drei Lebensenergien, den Doshas. Es bezeichnet das Bewegungsprinzip und reguliert Kreislauf und Stoffwechsel, sowie sämtliche körperlichen wie geistiger Bewegungsabläufe. Einer Vatastörung werden in der Ayurveda-Medizin viele Symptome im neurologischen Bereich zugeschrieben, vom Schwindel bis zum Nervenschmerz, psychischen Erkrankungen, Schlaflosigkeit, Ängsten und Unruhe.

So findet Ashwagandha als Tonikum, Pulver oder Pressling Anwendung bei Schlafstörungen, Angstzuständen und Stress, bei hierdurch bedingten Verdauungsbeschwerden sowie als Aphrodisiakum bei Mann und Frau.

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